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Wer sich an das Böse gewöhnt, dem scheint das Böse gut zu sein.

 

Hl. Birgitta von Schweden

 


 

Suche Gott geraden Herzens, suche ihn in allen Dingen; und du wirst ihn finden und in ihm die Ruhe deines Herzens.

 

Hl. Franz von Sales

 


 

Für Menschen, die nur das Äußere sehen, misst man den Wert eines Werkes nach dem Arbeitsaufwand, den man dazu braucht. Aber für den Herrn, der das Herz sieht, hängen der Wert und der Verdienst einer Tat von der hauptsächlichen Absicht ab, mit der sie vollbracht wird. Es sagt Maria Maddalena dei Pazzi: "Gott belohnt unsere Taten, mit dem Maß der Reinheit der Absicht." Und: "Bei all deinen Werken suche niemals dich selbst.

 

Hl. Maria Maddalena dei Pazzi

 


 

Die Menschen handeln oft unvernünftig, unlogisch und egoistisch. Vergib ihnen trotzdem. Wenn du freundlich bist, werfen sie dir vielleicht vor, dass du es aus egoistischen oder anderen hintergründigen Motiven tust. Sei trotzdem freundlich.  Wenn du erfolgreich bist, wirst du manch falsche Freunde und manch echte Feinde gewinnen. Sei trotzdem erfolgreich.  Wenn du ehrlich und offen bist, betrügen sie dich vielleicht. Sei trotzdem ehrlich und offen.  Wenn du Jahre damit verbringst, aufzubauen, kann einer über Nacht alles zerstören. Bau trotzdem weiter.  Wenn du Heiterkeit und Gelassenheit ausstrahlst, sind sie vielleicht eifersüchtig. Sei trotzdem glücklich.  Das Gute, das du heute tust, vergessen sie vielleicht schon morgen. Tu trotzdem Gutes.  Und wenn du der Welt das Beste gibst, das du hast, wird es vielleicht niemals genug sein. Gib der Welt trotzdem das Beste, das du hast.  Warum? Weil letztendlich alles zwischen dir und Gott geschieht…. Es war ohnehin niemals zwischen dir und ihnen.

Sel. Mutter Teresa


 

Der Heuchler fastet, damit man ihn lobe; 

der Geizhals, damit man seine Börse fülle; 

der Gerechte, um Gott zu gefallen.

Hl. Antonius von Padua


Durch die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet. Dieses wunderbare Gefüge dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.

Hl. Ephräm der Syrer


 

Das Gebet ist der Zufluchtsort für jeden Kummer, eine Grundlage der Fröhlichkeit, eine Quelle beständigen Glücks, ein Schutzmittel gegen Traurigkeit und Kleinmut der Seele.

 

Hl. Johannes Chrysostomus

 


 

Komm herab, o Heil‘ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not, in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.

 

Pfingstsequenz

 


Jesus will allein geliebt werden; erwählen wir ihn zum einzigen Gegenstand unserer Anhänglichkeit; er allein soll unser Denken, unser Gespräch und unser Leben sein … Vereinigen wir uns mit Jesus; ich will alles tun, um sein Herz zu trösten, denn bis zu dieser Stunde habe ich ihn oft beleidigt. Selbst wenn es mir Mühe kostet, will ich alles für Jesus opfern, der so viel für mich getan hat. Bitten wir ihn um die Reichtümer seiner Liebe: atmen nur aus Liebe, leben nur aus Liebe. Sein heiliges Reich der Liebe möge sich weiter ausbreiten, damit alle nur Jesus lieben.

Hl. Gemma Galgani


 

Ich möchte, dass mein Herz nur schlägt, nur lebt, nur atmet für dich, Jesus; ich wünschte, dass meine Zunge nur den Namen Jesus auszusprechen imstande sei; dass meine Augen nur Jesus sehen könnten; dass meine Feder nur den Namen Jesu zu schreiben vermöge, und dass meine Gedanken sich nur auf Jesus richteten.

 

Hl. Gemma Galgani

 


 

 

Wenn ihr in den Garten geht und dort Blumen seht, fragt eine jede von ihnen: Wer bist du? 

Sicherlich antwortet sie nicht: Ich bin eine Blume! Nein, sie werden euch sagen: Ich bin ein Prediger! Ich predige die Macht, die Weisheit, die Güte, die Wachsamkeit unseres Gottes.

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


 

„Herr, ich versuche nicht, in deine Höhe vorzudringen; mein Verstand kann dich ja auf keine Weise erreichen. Ich wünsche nur, einigermaßen deine Wahrheit zu begreifen, die mein Herz glaubt und liebt: Denn ich suche nicht zu begreifen, um zu glauben, sondern ich glaube, um zu begreifen.“ 

 

Hl. Anselm

 


 

"O unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen ließest. Alles beginnt mit Deiner Barmherzigkeit und es endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist größer als unser Elend. Eines ist notwendig, und zwar dass der Sünder seine Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet."

 

Hl. Faustine Kowalska, Tagebucheintragung vom 20. Januar 1938, nr. 1506

 


 

Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

 

Aus der Liturgie des Osterfestes

 


 

O Passion Jesu, ich liebe dich! Engel des Himmels, kommt, kommt alle: lasst uns die Passion Jesu anbeten...

 

Hl. Gemma Galgani

 


 

Gebet, Barmherzigkeit und Fasten, diese drei bilden nur eines. Sie geben einander das Leben. Denn die Seele des Gebetes ist das Fasten. Das Leben des Fastens ist die Barmherzigkeit. Niemand reisse sie auseinander. Wenn man nur eines von diesen dreien hat, so hat man nichts. Wer also betet, der faste! Wer fastet, der übe Barmherzigkeit!

 

Hl. Petrus Chrysologus, Kirchenlehrer 

 


 

Die Zeit ist so viel wert wie Gott selbst, weil man in einem Augenblick verloren gehen und in einem Augenblick Gott selbst gewinnen kann. Zieht also Nutzen aus dem Augenblick, der in eurer Gewalt steht. Wenn man auch die vergangene Zeit nicht mehr zurückrufen kann, so kann man sie doch dadurch zurückbekommen, dass man den Eifer im Gutestun verdoppelt.

 

Hl. Klemens Maria Hofbauer

 


 

Gott möchte, dass ihr heilig seid: Vergeudet nicht eure Zeit, nützt alle Gelegenheiten aus, die der Herr euch gibt. 

 

Hl. Paul vom Kreuz


 

Wenn wir auf das Erbarmen Gottes schauten, würden wir, soweit es in unserer Macht steht, niemals ablassen, Gutes zu tun.

 

Hl. Johannes von Gott

 


 

Mein Leben ist eine einzige Freude!

 

Hl. Gabriel Possenti


 

Hab Glauben, und das Leben wird gut sein, heiter und christlich. Hab Glauben, und du wirst eine zufrieden stellende Antwort finden auf alle Warum, und alle Prüfungen werden erträglich sein, und Schmerz wird sich in Licht kleiden.

 

Hl. Leopold Mandic

 


 

Um Jesus nachzufolgen, muss man nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit den Willen vereinigt werden, der - weil er der Beherrscher und Regler aller andern Kräfte - von sehr großer Wichtigkeit für ein Leben der Vollkommenheit ist. Aus guten Vorsätzen werden keine Tugenden, außer durch den Willen, der sie in großzügige Absichten und heilige und tugendvolle Taten umsetzt. Das kindliche Vertrauen in Gott ist eine der Haupttugenden, in der der Wille sich mit Gott verbindet. Der königliche Prophet sagt: " Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg, der niemals wankt, der ewig bleibt." (Ps 125,1). "Die aber", fügt Jesaja hinzu, "schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler, sie laufen und werden nicht müde." (Jes 40, 31).

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


Wer den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Liebe gelangen. Denn niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen ist in der Liebe.  

Hl. Rabanus Maurus


Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben.
Die Zeit, ihn zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, ihn zu besitzen, ist die Ewigkeit. 

Hl. Franz von Sales


Jeder gewinnt das Leben der Gnade in dem Grade, als er dem Eigenwillen abstirbt.

Sel. Heinrich Seuse


 

Setzen wir all unser Vertrauen auf Gott. Man muss hoffen gegen jede Hoffnung, denn was dem Menschen unmöglich erscheint ist möglich bei Gott.

Hl. Clemens Maria Hofbauer


Denke jeden Tag ein paar Minuten an das bittere Leiden Jesu.

Hl. Karl Houben

 


 

Ein Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Welt. Seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Aus der Liturgie des Weihnachtsfestes


 

Und ist Jesus tausendmal zu Bethlehem geboren, aber nicht in dir, so ward er vergebens geboren.

Angelus Silesius


Um Freude an allem zu erreichen, begehre Freude zu haben an nichts! Um alles zu besitzen, begehre nichts zu besitzen! Um alles zu sein, begehre nichts zu sein! Um alles zu wissen, begehre, nichts zu wissen!

Hl. Johannes vom Kreuz


Wenn du bloß betest, so betest du für dich allein. Wenn du aber für alle betest, so beten alle für dich.

Hl. Ambrosius


Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

Sel. Adolf Kolping


Schnell kommt man dazu, etwas zu tun, was nicht erlaubt ist, wenn man alles tut, was erlaubt ist.

Hl. Klemens I.


Gott ist höher und tiefer als alle Erkenntnis; nur die Liebe erreicht ihn.

Hl. Gertrud von Helfta


Welchen Nutzen oder Vorteil sollte es uns bringen, wenn wir unablässig unsere Gedanken auf solche Dinge richten, die wir verlassen müssen. Es ist weit vernünftiger, unsere Liebe den Dingen zuzuwenden, die ewig währen.

Hl. Leo der Große


Unter allen Heilsmitteln, die uns Jesus Christus im Evangelium empfohlen hat, nimmt das Gebet den ersten Platz ein.

Hl. Karl Borromäus


 

Erinnert euch an das, was Jesus gesagt hat: dass es nämlich seine Speise war, den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen.

Hl. Paul vom Kreuz


 

Sorgt dafür, dass euer Herz ein lebendiger Tabernakel für den lieben Jesus im heiligen Sakrament ist. 

Hl. Paul vom Kreuz


Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.

Hl. Theresia von Avila


Wenn ich in der Nacht zur Matutin (Nachtgebet) aufstehe, dann ist mein erstes Gebet:

Mein Herr und mein Gott, dir opfere ich alles auf: Freude und Leid, Glück und Not in Vereinigung mit dem Leben, Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus und den Schmerzen der Muttergottes.

Sel. Bruder Isidor de Loor


Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Hl. Franz von Assisi


Ja, ich weiß nur zu gut, alle unsere Gerechtigkeiten besitzen vor dir nicht den geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleihen, werfe ich sie allezeit tief in dein Herz hinein.

Hl. Theresia vom Kinde Jesus


Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir! Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir!

Hl. Niklaus von Flüe


Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.

Hl. Hildegard von Bingen


Ich weiß oft nicht, was für ein Wind mich vorantreibt, wohin mein Schifflein segelt, wie ich festsitze und wie ich meinen Kurs richtig steuere. - Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn, der mir alles zum Besten schickt. Des Ewigen, nicht des Zeitlichen wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

Hl. Petrus Claver


Nicht Gebot sondern Geschenk.

Nicht Pflicht sondern Bedürfnis.

Hl. Gemma Galgani


Damit ihr immer mehr ins Gebet kommt, müsst ihr euch mit dem Gedanken; dass Gott gegenwärtig ist, vertraut machen. So werdet ihr beständig im Gebet sein, auch inmitten eurer Geschäfte.

Hl. Paul vom Kreuz


Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle  laufen, aber  dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt. (...) Jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen.

1 Kor 9,24.25b


Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand zu nehmen, wie es nur von hier aus möglich ist; nur von hier aus ist auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich; nur von hier aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist.

Hl. Edith Stein


"Um die Reinheit zu bewahren, gibt es drei Dinge: die Gegenwart Gottes, das Gebet und die Sakramente."

Hl. Johannes Maria Vianney


Tragt Jesus im Tabernakel eures Herzens.

Hl. Paul vom Kreuz


Christus ist unser Heil, Christus, der für uns durchbohrt und mit Nägeln ans Kreuz geheftet, vom Kreuz abgenommen und begraben worden ist. Er ist auferstanden aus dem Grab, geheilt von den Wunden, aber mit den Wundmalen.

Hl. Augustinus


Kleinmut und Ängstlichkeit hindern einen Menschen oft, das Gute zu tun, zu dem er fähig wäre, wenn er im Vertrauen auf Gottes Hilfe Mut fassen würde. Feigheit maskiert sich oft als Demut. Dann behauptet der Mensch, er sei ungeeignet für eine Aufgabe und lässt sie ungetan, und doch hätte er sie mit Gottes Hilfe leicht vollbringen können und hätte eine Chance gehabt, sich zu bewähren.

Hl. Thomas Morus


Um sich... vor jedem Bösen zu schützen und jede Tugend zu erlagen – je mehr man von ihr erfüllt ist, um so wirksamer wird man die anderen zu ihnen ziehen können -, wird es helfen, jeden Tag eine Zeit für sich selbst zu nehmen für Gewissenserforschung, Gebet, Gebrauch der Sakramente usw. Man soll auch in angebrachter Weise auf die Gesundheit und die leiblichen Kräfte achten.

Hl. Ignatius von Loyola


Sich vor Menschen zu beugen, um ihre Gunst zu erwerben, ist in der Tat unangemessen. Aber sich vor Gott zu beugen, ist nie unmodern, weil es der Wahrheit unseres Seins entspricht. Und wenn der moderne Mensch es verlernt haben sollte, dann ist es umso mehr unsere Aufgabe als Christen in der modernen Welt, es wieder zu erlernen und es auch unsere Mitmenschen zu lehren.

Papst Benedikt XVI.


Es gibt nichts, was der Eucharistie an Größe gleichkäme! Stellt alle guten Werke der Welt einer guten Kommunion gegenüber, - das ist wie ein Staubkörnchen neben einem Gebirge.

Hl. Johannes Maria Vianney


Gut ist es, den Gekreuzigten im Bild zu verehren. Aber besser als Bilder aus Holz oder Stein sind lebendige Bilder, Seelen nach dem Bilde Christi.

Hl. Edith Stein


Setzt also euer ganzes Vertrauen auf Gott und bleibt ruhig, denn eher wird die Welt zugrunde gehen, als das Gott den verlässt, der auf ihn hofft.

Hl. Paul vom Kreuz


Wenn es Menschen gibt, die sich mit einem freuen, wird die Freude noch um ein Vielfaches größer.

Hl. Petrus Kanisius


Seit Christus auferstanden ist, ist die Gravitation der Liebe stärker als die des Hasses; die Schwerkraft des Lebens stärker als die des Todes. Ist das nicht wirklich die Situation der Kirche aller Zeiten? Immer scheint sie untergehen zu müssen, und immer ist sie schon gerettet. „Wir sind wie Sterbende und seht: wir leben“, hat der heilige Paulus diese Situation formuliert (2 Kor 6,9). Die rettende Hand des Herrn hält uns, und so können wir jetzt schon das Lied der Geretteten, das neue Lied der Auferstandenen singen: Halleluja.

Papst Benedikt XVI.


Es ist gewiss..., dass die Schwäche unserer Natur, die so sehr den irdischen Dingen zugewandt ist, es nötig hat, mit den Hoffnungen auf die ewigen Dinge nach oben gezogen zu werden und auch von unten gestoßen zu werden durch die zeitlichen Mühen und Betrübnisse, welche bewirken, dass die Liebe sich von den Dingen dieses Lebens löst und sich erhebt, um nach dem anderen Leben zu verlangen und zu wandern.

Hl. Ignatius von Loyola


Nun, liebe Eltern, Bruder und Schwester, wenn einmal etwas Schweres über uns kommt und wir etwas auszuhalten haben, schauen wir dann, wenn wir den Kreuzweg beten, auf das Leiden unseres Herrn Jesus Christus und auf die Schmerzen Mariens. Dann werden wir sehen, was sie für uns getan haben, einzig um unseres Heiles willen. Und wenn wir ihren Spuren folgen wollen, müssen wir auch leiden, um ihrer Herrlichkeit teilhaft zu werden …

Sel. Bruder Isidor de Loor


Alles kommt auf die Liebe an, da wir am Ende nach der Liebe gerichtet werden.

Hl. Edith Stein


Von Maria lernen wir die helfende Güte, aber auch die Demut und die Großzügigkeit, Gottes Willen anzunehmen und ihm zu vertrauen.

Papst Benedikt XVI.


Gerne verehren und küssen wir das Kreuz. Doch wenn der Augenblick kommt, es auf den eigenen Schultern zu tragen, um Jesus zu folgen, sträubt sich die Natur und tritt wie der Jüngling im Evangelium zurück.

Madre Maria Maddalena Marcucci


Die inneren und äußeren Abtötungen sind die Flügel, die uns im Gebet zu Gott bringen, indem sie unsern Geist zu Gott erheben.

Aus den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz


Sobald sich der Mensch dazu entschließt, das Kreuz auf sich zu nehmen und zu tragen, wird er in allen Dingen große Erleichterung finden und seinen Weg wandeln. Sowie er hingegen selbstsüchtig an irgendetwas hängt, kann er auf schmalen Pfade nicht vorwärtskommen.

Hl. Johannes vom Kreuz


Was könnte man beim Anblick des Gottmenschen, der für seine Kinder unter furchtbaren Qualen stirbt, anderes tun, als weinen und wehklagen? Der Heiland konnte uns auf tausend andere Arten erlösen: ein Blutstropfen, eine Träne, ein Gebet hätte genügt, ohne dass er zu sterben brauchte. Was aber der göttlichen Gerechtigkeit genügt hätte, genügte nicht seiner unendlichen Liebe.

Hl. Gabriel Possenti


Der Herr: Ich möchte dir den Weg des Friedens zeigen und dich wahre Freiheit lehren.
Der Mensch: Herr, du wendest dich mir aus Liebe zu und möchtest meinen geistlichen Weg vertiefen. Dein Wort zu hören bedeutet für mich höchste Freude. Ich will dir aufmerksam und willig folgen.

Der Herr:
• Dein eigener Wille ist teilweise noch ungestüm. Er sucht nach Bestätigung und Anerkennung deiner Person. Die beste Übung, deinen Willen zu kultivieren, besteht darin, zwischenzeitlich immer wieder den Willen eines anderen zu tun.
• Häufe keinen unnötigen Besitz an. Schenke weiter, um die je größere Gabe annehmen zu können.
• Dränge dich niemanden auf; wähle den geringsten Platz und hilf anderen Menschen – je nach deinem Vermögen.
• Wende dich im einfachen Gebet an Gott; gib all deine Wünsche, Gedanken und Vorstellungen auf und verlasse dich auf ihn mit der wiederholten Bitte, dass sein Wille an dir geschehen möge.

Wenn du diese Schritte zum wahren Frieden gehst, wirst du tiefe Ruhe und den göttlichen Frieden empfangen.

Thomas von Kempen


Die Kirche wird umso mehr Heimat des Herzens für die Menschen sein, je mehr wir auf Christus hören und je mehr das in ihr zentral ist, was von ihm kommt: sein Wort und die Sakramente, die er uns gegeben hat. Der Gehorsam aller gegen ihn ist die Gewähr unserer Freiheit.

Papst Benedikt XVI.


Der Friede unseres Herrn, der innerlich ist, bringt alle anderen Gaben und für das Heil und ewige Leben notwendigen Gaben mit sich. Denn dieser Friede lässt den Nächsten aus Liebe zu seinem Schöpfer und Herrn lieben; und wenn man so liebt, hält man alle Gebote des Gesetzes, wie der heilige Paulus sagt: „Wer den Nächsten liebt, hat das Gesetz erfüllt.“ Er hat das ganze Gesetz erfüllt, weil er seinen Schöpfer und Herrn liebt und seinen Nächsten in ihm.

Hl. Ignatius von Loyola


Im Zeichen des Kreuzes werden wir siegen, d. h. unser Leben voll leben – erfolgreich oder ohne Erfolg – zum Segen unserer Umgebung, unseres Volkes, unserer Kirche.

Hl. Edith Stein


Lasst keinen einzigen Tag aus, ohne zu betrachten, wenigstens eine viertel Stunde und ihr werdet die Wunder der Barmherzigkeit Gottes sehen.

Aus den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz


Unsere Vereinigung mit Jesus hat ihren Ursprung in der Liebe und in ihr festigt sich diese, wächst sie und bleibt. Er kommt um uns das Leben zu geben, das Leben seines Herzens. Sein Leben zu empfangen, uns von ihm eintauchen lassen, damit er es sei der spricht und denkt, der in uns wirkt. Das ist die Liebe, die er fordert, indem er sich schenkt. Er möchte Leben schenken und alle unsere Taten wertschätzen, indem er selbst diese ausführt unter denen, die ihn lieben und sich von ihm durchdringen lassen.

Madre Maria Maddalena Marcucci


Ebenso denke ich an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus, an die brennenden Wünsche und die Sehnsucht mit der die Heiligen des Alten Testamentes die Ankunft des Messias erwarteten, seit Gott in seinem Erbarmen den Menschen, welche gefallen und zur Hölle verdammt waren, den Erlöser versprochen hat. Diese Heiligen des Alten Testaments beteten ohne Unterlass um seine Ankunft zu beschleunigen. Hatten sie das Glück den Erlöser zu schauen? Was hätten sie nicht getan um unserem Erlöser zu gefallen? Wie glühend hätten sie ihm ihre Liebe gezeigt, wie eifrig hätten sie ihm für all die Gnaden und den Segen gedankt, welche er ihnen gebracht hat. Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus im Stall von Bethlehem ist ein Mysterium, ein so großes Geheimnis, so reich an Demut und Liebe, dass es von den Engeln und Heiligen im Himmel in alle Ewigkeit bewundert werden wird. Was kann ich, als bloßer Mensch, dem göttlichen Erlöser, für so große, unzählige und unbeschreibliche Gnaden, welche ich von seiner Barmherzigkeit erhalten habe, über so viele Jahre, zurückgeben? Wenn ich dies bedenke, fühle ich mich gedrängt Gott mit größerer Inbrunst zu danken, um ihm mehr zu gefallen, und alles bereitwillig für seine Liebe und zu seiner größeren Ehre zu tun und zu erleiden. […] Ich wünsche euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein mit Glück und Frieden erfülltes Neues Jahr.

Aus den Briefen des hl. Karl Houben CP


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