Das
Beste was wir auf der Welt tun können, ist:
Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.
Hl.
Johannes Bosco
Christus
speiset und weidet seine Schafe mit seiner Gnade und Liebe, mit den
heiligen Sakramenten, mit der Heiligen Schrift und mit vielen anderen
Wohltaten, und nachmals mit derselbigen Seligkeit, die er hat und ist.
Sel.
Heinrich Seuse
Ich
sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da
seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme,
die zu mir sagte: Die Demut.
Hl.
Antonius, Mönchsvater
Der Tod, den die Menschen fürchten, ist
die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten,
ist die Trennung von Gott.
Hl. Augustinus
Während wir uns vom alten Jahr verabschieden und uns dem neuen zuwenden,
führt uns diese Vesperliturgie hinein in das Fest Mariens, der Mutter
Gottes, der Theotókos. Acht Tage nach der Geburt Jesu feiern wir sie,
die, als »die Zeit erfüllt war« (Gal 4,4), von Gott zur Mutter des Erlösers
erwählt wurde. Mutter ist diejenige, die das Leben schenkt, aber die auch
hilft und lehrt zu leben. Maria ist Mutter, die Mutter Jesu, dem sie ihr
Blut, ihren Leib gegeben hat. Und sie ist es, die uns das ewige Wort des
Vaters zeigt, das gekommen ist, um unter uns zu wohnen. Bitten wir Maria
um ihre Fürsprache. Ihr mütterlicher Schutz begleite uns heute und
immer, damit Christus uns eines Tages in seine Herrlichkeit, in die
Gemeinschaft der Heiligen aufnehme: »Aeterna fac cum sanctis tuis in
gloria numerari«. Amen!
Papst
Benedikt XVI., Jahresabschlussgottesdienst im Petersdom 2005
Freut euch im Herrn,
heute
ist uns der Heiland geboren.
Heute
ist der wahre Friede
vom
Himmel herabgestiegen.
Aus
der Liturgie des Weihnachtsfestes
Wache auf! Erinnere dich daran, dass Gott kommt!
Nicht gestern, nicht morgen, sondern heute, jetzt! Der einzige und wahre
Gott, „der Gott Abrahams, Isaaks, und Jakobs“, ist kein Gott, der im
Himmel weilt, ohne sich für uns und unsere Geschichte zu interessieren,
sondern er ist der „Gott-der-kommt“. Er ist ein Vater, der nie aufhört,
an uns zu denken, und Der mit äußerster Achtung unserer Freiheit wünscht,
uns zu begegnen und zu uns zu kommen: Er will in unserer Mitte wohnen, Er
will bei uns bleiben. Zu seinem „Kommen“ drängt Ihn Sein Wille, uns
vom Bösen und vom Tod zu befreien, von allem, was unser wahres Glück verhindert.
Gott kommt um uns zu retten.
Papst
Benedikt XVI.
Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden.
Hl.
Johannes vom Kreuz
Du glückliches Paar Joachim und Anna, die ganze Schöpfung ist euch
verpflichtet. Denn durch euch hat sie dem Schöpfer das vorzüglichste
aller Geschenke zugeführt, die heilige Mutter, die allein ihres
Schöpfers würdig war.
Hl.
Johannes von Damaskus
Es liegt ein großer Unterschied im Gottvertrauen eines Menschen, der alles hat, was er braucht, und in dem Vertrauen jenes Menschen, der, nichts besitzend, freiwillig auch noch die nötigen Dinge hingibt, auf dass er Christus ähnlicher werde.
Hl.
Franz Xaver
Wenn aber der Heilige Geist Maria in einer Seele findet, dann eilt er
hin, geht ganz in diese Seele ein und teilt sich ihr in seiner Fülle mit.
Hl. Ludwig M. Grignion
Sich an Christus halten, das kann man nicht, ohne Ihm zugleich nachzufolgen.
Hl. Edith Stein
Durch das Gebet öffnen wir die Augen unserer Seele.
Hl. Franz von Sales
Die Frucht der Stille, ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes, ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens, ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe, ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens, ist der Friede.
Sel. Mutter Teresa
O
gesegneter Rosenkranz Marias, süsse Kette, die uns mit Gott verknüpft, Band der Liebe,
das uns mit den Engeln verbindet,
Turm der Rettung vor den Angriffen der Hölle, sicherer Hafen beim Schiffbruch,
wir werden nie von dir lassen!
Sel.
Bartolo Longo
Lassen
Sie Ihrem Herzen die Freiheit, nach jener Herrlichkeit zu streben, die es
wegen der unendlichen Verdienste Jesu erwartet. Ja es ist hier durchaus
notwendig, dass wir uns immer mehr die Sehnsucht nach jenem herrlichen
Paradies wach halten, in dem wir ein nie endendes Fest feiern und unser höchstes
Gut unaufhörlich loben werden, ohne die Angst zu haben, es jemals zu
verlieren.
Aus
den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz
Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden.
Hl.
Theresia von Avila
Gelobt
seist du, o Herr, mein Gott, um unserer Schwester willen, der mütterlichen
Erde. Welche uns hält und nährt, und sie gebiert viel Früchte und bunte
Blumen und Kräuter. Lobt und preist den Herrn und sagt ihm Dank. Und
dient ihm in großer Demut. Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um jener
willen, die Verzeihen lieben aus Liebe zu dir, und die Schwäche und Trübsal
erdulden. Selig, die ausharren bis ans Ende in Frieden, Denn von dir, o Höchster,
werden sie die Krone empfangen. Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um
unseres Bruders willen, des leiblichen Todes, dem kein Mensch, der da
lebt, entrinnen kann. Wehe denjenigen, die in tödlicher Sünde sterben.
Selig, die deinen allerheiligsten Willen erfüllen,
denn der andere Tod wird nicht über sie kommen.
Hl.
Franz von Assisi
Man
muss wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken,
als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.
Hl.
Vinzenz von Paul
Friede
ist allezeit in Gott, denn Gott ist Friede.
Hl.
Niklaus von Flüe
Das Kreuz ist mein Buch.
Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Lage, wie ich mich zu
verhalten habe.
Hl.
Konrad von Parzham
Wie
ein Stern den anderen an Helligkeit übertrifft, so übertrifft die Geburt
der allerseligsten Jungfrau die Geburt aller Heiligen, denn bereits im
Schoß ihrer Mutter wurde sie mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.
Hl.
Antonius von Padua
Ohne
Gebet keine Gnade, ohne
Gnade keine Freude und kein Frieden.
Sel.
Sr. Ulrika Nisch
Botschaft
zum Weltjugendtag in Madrid
"Liebe
Jugendliche, die Kirche zählt auf euch! Sie braucht euren lebendigen
Glauben, eure kreative Liebe und die Dynamik, eure Hoffnung. Eure
Anwesenheit erneuert die Kirche, verjüngt sie und schenkt ihr neuen
Schwung. Knüpft
und pflegt einen persönlichen Dialog mit Jesus Christus im Glauben. Lernt
Ihn kennen ... schenkt Ihm euer Vertrauen: Er
wird es niemals enttäuschen!"
Papst
Benedikt XVI.
Die
meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie
sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.
Hl.
Ignatius von
Loyola
Christus
ist gekommen, um unsere Schwachheit anzunehmen und uns seine Kraft zu
geben; er hat für sich das Menschliche gesucht, um uns das Göttliche zu
gewähren.
Hl. Petrus
Chrysologus
Gott geht
dann in das Haus ein, wenn die Seele nicht nur in seiner Liebe meditiert,
sondern Tag und Nacht auch darin arbeitet.
Hl.
Birgitta von Schweden
Der Weise weist sich
durch wenige Worte aus.
Hl. Benedikt von
Nursia
Das Verdienst und die
Vollkommenheit besteht darin, jenes Kreuz zu tragen, das uns Gott schickt
und nicht jenes, das wir möchten.
Hl.
Paul vom Kreuz
Schatz der Kirche
Erlaubt mir, meine lieben Brüder und Schwestern, mein Glaubenszeugnis über die heiligste Eucharistie mit innerer Begeisterung, in Begleitung und zur Stärkung eures Glaubens abzulegen.
"Ave, verum corpus natum de Maria Virgine, vere passum, immolatum, in cruce pro
homine!". Hier ist der Schatz der Kirche, das Herz der Welt, das Unterpfand des Ziels, das jeder Mensch, sei es auch unbewusst, erstrebt.
Enzyklika Ecclesia de
Eucaristia, 17. April 2003
Sel.
Papst Johannes Paul II.
Je vollkommener jemand ist, desto milder und nachsichtiger geht er mit den anderen um.
Hl.
Thomas Morus
Alles,
was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne,
wenn du die Liebe hast.
Hl. Antonius von Padua
Komm
herab, o Heil‘ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht
in diese Welt. Komm, der alle Armen
liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt. Höchster
Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in
der Not, in der Unrast schenkst du
Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod. Komm,
o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele
Grund. Ohne dein lebendig Wehn kann
im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. Was
befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo
Krankheit quält. Wärme du, was kalt
und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf
deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit. Lass
es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden
Ewigkeit.
Pfingstsequenz
Heiligkeit
besteht darin, Christus zu folgen, seine Haltung, seine Gedanken, seine
Taten in unser Leben zu übersetzen.
Aber wie
können wir das schaffen? Einfach indem wir Gott und die Menschen lieben,
denn Heiligkeit ist nichts anderes als die Liebe zu Gott und den Menschen.
Diese Liebe erhält uns lebendig und wird möglich durch das Gebet, das Hören
auf das Wort Gottes und den Empfang der Sakramente, wo wir dem Herrn
selber begegnen und er sich uns schenkt. Und schließlich zeigt uns die
große Schar der Heiligen verschiedenster Art, dass es mit der Gnade
Gottes möglich ist, trotz all unserer Schwächen und Begrenzungen, den
wunderbaren Weg der Nachfolge Christi, das heißt den Weg der Liebe zu
Gott und zu den Menschen zu gehen.
Papst
Benedikt XVI.
Ein
Mensch ohne Gebet gleicht einem Tier ohne Vernunft.
Hl.
Philipp Neri
Wie
oft habe ich vor einem Bild der allerseligsten Gottesmutter die drückenden
Beängstigungen meines verwirrten Herzens anvertraut! Und wie oft hat sie
mich getröstet! Und mit was habe ich es ihr verdankt? In meinen größten
Mühsalen erinnere ich mich, dass ich keine Mutter auf Erden mehr habe,
dafür eine viel liebreichere im Himmel. Wenn aber alles gut geht, wenn
ich nicht missvergnügt bin, vergesse ich alles, vergesse ich sogar meiner
himmlischen Mutter meinen Dank zu bezeugen. Jetzt ist die Zeit, in der die
Mutter Jesu mir zeigen muss, dass sie auch meine Mutter ist. Der Monat Mai
ist der schönste Monat des Jahres, für mich der gnadenreichste Monat.
Hl.
Gemma Galgani
Es
ist Jesus, den ihr sucht, wenn ihr vom Glück träumt.
Er ist es, der auf euch wartet, wenn euch nichts von dem zufrieden
stellt, was ihr vorfindet; Er ist die Schönheit, die euch so
anzieht; Er ist es, der euch provoziert mit jenem Durst nach
Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt.
Jesus ist es, der in euch etwas entfacht: die Sehnsucht, aus eurem
Leben etwas Großes zu machen.
Sel.
Papst Johannes Paul II.
"O
unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die
Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen ließest. Alles beginnt mit
Deiner Barmherzigkeit und es endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden
fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller
Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn
seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist größer
als unser Elend. Eines ist notwendig, und zwar dass der Sünder seine
Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet."
Hl. Faustine Kowalska
Der
Herr ist auferstanden, er ist
wahrhaft auferstanden. Halleluja.
Sein
ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja.
Aus
der Liturgie des Osterfestes
Das
Leiden Christi ist das Wunder der Wunder der unendlichen Liebe Gottes.
Hl.
Paul vom Kreuz
Das
Leiden Christi ist das größte und erstaunlichste Werk der Liebe Gottes.
Hl.
Paul vom Kreuz
Wer
immer der Seele seines Mitmenschen nützen und ihn durch Worte erbauen
will, soll vor allen Dingen selbst besitzen, was er andere lehren will.
Hl.
Vinzenz Ferrer
Die
Einsiedler lehren nicht und predigen nicht: sie schweigen, und schweigend
öffnen sie sich der Stimme Gottes.
Hl.
Franz von Paola
Darum
wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird
ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den
Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.
Jesaja
7,14
Der Mensch ist Gottes
Meisterwerk, das Ebenbild seines Schöpfers.
Hl.
Cyrill von Jerusalem
Wenn
wir auf das Erbarmen Gottes schauten, würden wir, soweit es in unserer
Macht steht, niemals ablassen, Gutes zu tun.
Hl.
Johannes von Gott
Was
könnte man beim Anblick des Gottmenschen, der für seine Kinder
unter furchtbaren Qualen stirbt, anderes tun, als weinen und
wehklagen? Der Heiland konnte uns auf tausend andere Arten erlösen:
ein Blutstropfen, eine Träne, ein Gebet hätte genügt, ohne dass
er zu sterben brauchte. Was aber der göttlichen Gerechtigkeit genügt
hätte, genügte nicht seiner unendlichen Liebe.
Hl.
Gabriel Possenti
Oh, wieviel mehr Trost
empfindet man in jener Stunde des Gebetes, die man bei geschlossenen
Fensterläden vor Jesus im heiligsten Sakrament und seiner heiligen Mutter
verbringt, als an den ganzen Abenden im Theater und erleuchteten Sälen
unter mit Personen Vergnügen und Gesprächen, die doch niemals unser Herz
befriedigen können.
Aus einem Brief des hl.
Gabriel Possenti an seinen Vater.
Das
Gebet ist der Zufluchtsort für jeden Kummer, eine Grundlage der
Fröhlichkeit, eine Quelle beständigen Glücks, ein Schutzmittel
gegen Traurigkeit und Kleinmut der Seele.
Hl. Johannes Chrysostomus
Je
lauter unsere heutige Welt wird, je tiefer scheint Gott zu
schweigen. Schweigen ist die Sprache der Ewigkeit. Doch
Lärm geht vorüber…
Hl.
Augustinus
Wo
die Liebe regiert, dort herrscht auch das Glück.
Hl.
Johannes Bosco
Christus
speiset und weidet seine Schafe mit seiner Gnade und Liebe, mit den
heiligen Sakramenten, mit der Heiligen Schrift und mit vielen
anderen Wohltaten, und nachmals mit derselbigen Seligkeit, die er
hat und ist.
Sel.
Heinrich Seuse
Ich
sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da
seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine
Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.
Hl.
Antonius - Mönchsvater
Gott
vermag es aber nicht, irgendwann einmal etwas anderes als die Liebe zu
sein, noch auch etwas anderes als der Vater zu sein. Wer liebt, neidet
nicht; und wer Vater ist, lässt es nicht daran fehlen, es ganz zu sein.
Dieser Name lässt nämlich keine Teilung zu, dass er in einer Hinsicht
Vater und es in anderer Hinsicht nicht sei.
Hl.
Hilarius
Du trägst Jesus auf
deinen Armen, das segnende Kind, das doch der Herr der Welt ist. So bist du, den
Segnenden tragend, selbst zum Segen geworden. Segne uns und diese Stadt und dieses Land.
Papst Benedikt XVI. an der Mariensäule 2006 in München
Freut euch im Herrn, heute ist uns der Heiland
geboren. Heute ist der wahre Friede vom Himmel herabgestiegen.
Aus der Liturgie
des Weihnachtsfestes
Ich
glaube, dass ich nichts mehr denken, wünschen und verlangen soll, außer
was unser Herr mich denken, lieben und wollen lässt ... Ich fühle kein
anderes Verlangen in der Spitze meines Geistes als das, den heiligen
Willen Gottes in allen Dingen zu erfüllen. Mein Geist ist in seiner
feinen Spitze in einer einfachen Einheit. Meine Seele möchte bei allem
nur in dieser sehr einfachen Einheit des Geistes mir Gott bleiben, ohne
ihren Blick anderswohin zu wenden, nur zuweilen ein Vaterunser laut
beten für alle, für Einzelne, für sich selbst ...
Hl. Johanna
Franziska von Chantal
Ich
bete dich an, Gottvater, der mich erschaffen hat.
Ich bete dich an, Gottsohn, der mich erlöst hat.
Ich bete dich an, Heiliger Geist, der mich so oft geheiligt hat und mich
noch heiligt.
Hl.
Franz Xaver
Was
bleibt? Bedenke
nicht, was du bist, armer Mensch, sondern bedenke, was du sein wirst.
Was du bist, ist ein Augenblick, was du sein wirst, ist immer.“
Hl.
Kolumban
Der
Herr nimmt viel lieber den guten Willen eines aufrichtigen Herzens als
große Werke ohne lautere Absicht.
Hl.
Gertrud von Helfta
Wie
das Leiden des Herrn bis ans Ende der Welt andauert, so nimmt der Herr
auch Anteil an den Leiden aller, die für Gerechtigkeit Ungemach
erdulden.
Hl.
Leo der Große
Klein
ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß
aber, wer das Ewige im Sinn hat.
Hl. Antonius von Padua
Die
wichtigste Tugend ist die Liebe. Ja, ich kann es nicht oft genug
wiederholen: die Tugend, die ein apostolischer Arbeiter vor allen
andern notwendig hat, ist die Liebe. Er muss Gott lieben, die
allerseligste Jungfrau und die Menschen. Hat er diese Liebe nicht, dann
werden ihm alle seine Fähigkeiten nicht helfen. Mit dieser Liebe aber
und den gewöhnlichen Fähigkeiten wird er alles überwinden können.
Hl.
Antonius Maria Claret
Übt die wahre Demut des Herzens
aus in einer Weise, die euch bereit macht, die wertvollsten Gaben des
Himmels zu empfangen.
Hl.
Paul vom Kreuz
Nichts verwirre dich, nichts erschrecke
dich! Alles geht vorüber, Gott ändert sich nicht. Die Geduld erreicht
alles. Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts; Gott allein genügt.
Hl.
Theresia von Avila
Mein
Herr und mein Gott, dir opfere ich alles auf: Freude und Leid, Glück und
Not in Vereinigung mit dem Leben, Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus
Christus und den Schmerzen der Muttergottes.
Sel.
Bruder Isidor de Loor
Ja,
ich weiß nur zu gut, alle unsere Gerechtigkeiten besitzen vor dir nicht
den geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleihen,
werfe ich sie allezeit tief in dein Herz hinein.
Hl.
Theresia
vom Kinde Jesus
Wenn man zum Gekreuzigten
geht, findet man die Schmerzensmutter, denn, wo die Mutter ist, da ist auch der Sohn.
Teure Mutter, wie groß war dein Schmerz, als du den toten Sohn in deinen Armen betrachtetest.
Heilige Mutter, wir bitten dich: Lass aus dem Leiden des Herrn für uns Reue und Vergebung,
Liebe und Leben hervorgehen.
Hl. Vinzenz Maria Strambi
Er,
der Mensch, nähere sich Gott durch das von ihm aufgestellte Gesetz, und
er wird ihn finden. Es wird ihm die Speise des Lebens und das
heilbringende Wasser gereicht, sodass er ferner weder Hunger noch Durst
leidet.
Hl.
Hildegard von Bingen
"Wenn
du ihr folgst, weichst du nicht vom rechten Weg ab, wenn du sie bittest,
verzweifelst du nicht, wenn du an sie denkst, gehst du nicht fehl. Wenn
sie ich hält, fällst du nicht, wenn sie dich schützt, bist du ohne
Furcht, wenn sie dich führt, ermattest du nicht, wenn sie dir gnädig
ist, gelangst du ans Ziel. So wirst du an dir selbst erfahren, wie zu
Recht gesagt worden ist (Lk 1,27): Und der Name der Jungfrau war
Maria."
Hl.
Bernhard von Clairvaux
Willst
du Gott preisen? Feiere die heiligen Messe mit.
Willst
du Gott danksagen? Feiere die heiligen Messe mit.
Willst
du Gott um etwas bitten? Feiere die heiligen Messe mit.
Willst
du Gott lieben? Feiere die heiligen Messe mit.
Willst
du die Menschheit retten? Feiere die heiligen Messe mit.
Das
alles hat Jesus bei seinem Opfer getan.
Franz
Xaver Nguyên van Thuân
Sine
dolore non vivitur in amore.
Ohne Schmerz liebt kein Herz.
Hl.
Augustinus
Je
mehr wir das Evangelium lesen, desto stärker werden wir sein.
Hl.
Pius X.
Das
innerste Wesen der Liebe ist Hingabe. Gott, der Liebe ist, verschenkt sich
an die Geschöpfe, die Er zur Liebe erschaffen hat.
Hl.
Edith Stein
Zieh
einen Fisch aus dem Wasser: er wird nicht leben können. Das
ist der Mensch ohne Gott.
Hl.
Johannes Maria Vianney
Wenn
wir nichts geben, sollen wir uns nicht beklagen, dass wir nichts
empfangen.
Hl.
Petrus
Chrysologus
Wer
sich an das Böse gewöhnt, dem scheint das Böse gut zu sein.
Hl.
Birgitta von
Schweden
Suche
Gott geraden Herzens, suche
ihn in allen Dingen; und
du wirst ihn finden und
in ihm die Ruhe deines Herzens.
Hl.
Franz von Sales
Für
Menschen, die nur das Äußere sehen, misst man den Wert eines Werkes nach
dem Arbeitsaufwand, den man dazu braucht. Aber für den Herrn, der das
Herz sieht, hängen der Wert und der Verdienst einer Tat von der hauptsächlichen
Absicht ab, mit der sie vollbracht wird. Es sagt Maria Maddalena dei Pazzi:
"Gott belohnt unsere Taten, mit dem Maß der Reinheit der
Absicht." Und: "Bei all deinen Werken suche niemals dich selbst.
Hl.
Maria Maddalena dei
Pazzi
Die
Menschen handeln oft unvernünftig, unlogisch und egoistisch. Vergib ihnen
trotzdem. Wenn du freundlich bist, werfen sie dir vielleicht vor, dass du
es aus egoistischen oder anderen hintergründigen Motiven tust. Sei
trotzdem freundlich. Wenn du erfolgreich bist, wirst du manch falsche
Freunde und manch echte Feinde gewinnen. Sei trotzdem erfolgreich. Wenn du
ehrlich und offen bist, betrügen sie dich vielleicht. Sei trotzdem
ehrlich und offen. Wenn du Jahre damit verbringst, aufzubauen, kann einer
über Nacht alles zerstören. Bau trotzdem weiter. Wenn du Heiterkeit und
Gelassenheit ausstrahlst, sind sie vielleicht eifersüchtig. Sei trotzdem
glücklich. Das Gute, das du heute tust, vergessen sie vielleicht schon
morgen. Tu trotzdem Gutes. Und wenn du der Welt das Beste gibst, das du
hast, wird es vielleicht niemals genug sein. Gib der Welt trotzdem das
Beste, das du hast. Warum? Weil letztendlich alles zwischen dir und Gott
geschieht…. Es war ohnehin niemals zwischen dir und ihnen.
Sel. Mutter Teresa
Der
Heuchler fastet, damit man ihn lobe;
der Geizhals, damit man seine Börse fülle;
der Gerechte, um Gott zu gefallen.
Hl. Antonius von Padua
Durch
die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber
erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der
Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet. Dieses wunderbare Gefüge
dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden
aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das
Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.
Hl. Ephräm der Syrer
Das
Gebet ist der Zufluchtsort für jeden Kummer, eine Grundlage der Fröhlichkeit,
eine Quelle beständigen Glücks, ein Schutzmittel gegen Traurigkeit und
Kleinmut der Seele.
Hl. Johannes Chrysostomus
Jesus
will allein geliebt werden; erwählen wir ihn zum einzigen Gegenstand
unserer Anhänglichkeit; er allein soll unser Denken, unser Gespräch und
unser Leben sein … Vereinigen wir uns mit Jesus; ich will alles tun, um
sein Herz zu trösten, denn bis zu dieser Stunde habe ich ihn oft
beleidigt. Selbst wenn es mir Mühe kostet, will ich alles für Jesus
opfern, der so viel für mich getan hat. Bitten wir ihn um die Reichtümer
seiner Liebe: atmen nur aus Liebe, leben nur aus Liebe. Sein heiliges
Reich der Liebe möge sich weiter ausbreiten, damit alle nur Jesus lieben.
Hl. Gemma Galgani
Ich
möchte, dass mein Herz nur schlägt, nur lebt, nur atmet für dich,
Jesus; ich wünschte, dass meine Zunge nur den Namen Jesus auszusprechen
imstande sei; dass meine Augen nur Jesus sehen könnten; dass meine Feder
nur den Namen Jesu zu schreiben vermöge, und dass meine Gedanken sich nur
auf Jesus richteten.
Hl.
Gemma Galgani
Wenn
ihr in den Garten geht und dort Blumen seht, fragt eine jede von
ihnen: Wer bist du?
Sicherlich
antwortet sie nicht: Ich bin eine Blume! Nein, sie werden euch
sagen: Ich bin ein Prediger! Ich predige die Macht, die
Weisheit, die Güte, die Wachsamkeit unseres Gottes.
Hl.
Paul vom Kreuz
„Herr,
ich versuche nicht, in deine Höhe vorzudringen; mein Verstand kann dich
ja auf keine Weise erreichen. Ich wünsche nur, einigermaßen deine
Wahrheit zu begreifen, die mein Herz glaubt und liebt: Denn ich suche
nicht zu begreifen, um zu glauben, sondern ich glaube, um zu
begreifen.“
Hl.
Anselm
"O
unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die
Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen ließest. Alles beginnt mit
Deiner Barmherzigkeit und es endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden
fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller
Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn
seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist größer
als unser Elend. Eines ist notwendig, und zwar dass der Sünder seine
Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet."
Hl.
Faustine Kowalska, Tagebucheintragung vom 20. Januar 1938, nr. 1506
Christus,
gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist
die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in
alle Ewigkeit. Amen.
Aus
der Liturgie des Osterfestes
O
Passion Jesu, ich liebe dich! Engel des Himmels, kommt, kommt alle: lasst
uns die Passion Jesu anbeten...
Hl.
Gemma Galgani
Gebet,
Barmherzigkeit und Fasten, diese drei bilden nur eines. Sie geben einander
das Leben. Denn die Seele des Gebetes ist das Fasten. Das Leben des
Fastens ist die Barmherzigkeit. Niemand reisse sie auseinander. Wenn man
nur eines von diesen dreien hat, so hat man nichts. Wer also betet, der
faste! Wer fastet, der übe Barmherzigkeit!
Hl.
Petrus Chrysologus, Kirchenlehrer
Die
Zeit ist so viel wert wie Gott selbst, weil man in einem Augenblick
verloren gehen und in einem Augenblick Gott selbst gewinnen kann. Zieht
also Nutzen aus dem Augenblick, der in eurer Gewalt steht. Wenn man auch
die vergangene Zeit nicht mehr zurückrufen kann, so kann man sie doch
dadurch zurückbekommen, dass man den Eifer im Gutestun verdoppelt.
Hl.
Klemens Maria Hofbauer
Gott möchte, dass ihr heilig seid: Vergeudet nicht eure Zeit, nützt alle Gelegenheiten aus, die der Herr euch gibt.
Hl. Paul vom Kreuz
Wenn
wir auf das Erbarmen Gottes schauten, würden wir, soweit es in unserer
Macht steht, niemals ablassen, Gutes zu tun.
Hl.
Johannes von Gott
Mein
Leben ist eine einzige Freude!
Hl.
Gabriel Possenti
Hab
Glauben, und das Leben wird gut sein, heiter und christlich. Hab Glauben,
und du wirst eine zufrieden stellende Antwort finden auf alle Warum, und
alle Prüfungen werden erträglich sein, und Schmerz wird sich in Licht
kleiden.
Hl.
Leopold Mandic
Um
Jesus nachzufolgen, muss man nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit
den Willen vereinigt werden, der - weil er der Beherrscher und Regler
aller andern Kräfte - von sehr großer Wichtigkeit für ein Leben der
Vollkommenheit ist. Aus guten Vorsätzen werden keine Tugenden, außer
durch den Willen, der sie in großzügige Absichten und heilige und
tugendvolle Taten umsetzt. Das kindliche Vertrauen in Gott ist eine der
Haupttugenden, in der der Wille sich mit Gott verbindet. Der königliche
Prophet sagt: " Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der
Zionsberg, der niemals wankt, der ewig bleibt." (Ps 125,1). "Die aber", fügt Jesaja hinzu, "schöpfen neue Kraft, sie
bekommen Flügel wie Adler, sie laufen und werden nicht müde." (Jes
40, 31).
Hl.
Paul vom Kreuz
Wer
den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Liebe
gelangen. Denn niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen
ist in der Liebe.
Hl. Rabanus Maurus
Die Zeit, Gott zu suchen,
ist dieses Leben.
Die Zeit, ihn zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, ihn zu besitzen, ist die Ewigkeit.
Hl. Franz von Sales
Jeder gewinnt das Leben
der Gnade in dem Grade, als er dem Eigenwillen abstirbt.
Sel. Heinrich Seuse
Setzen
wir all unser Vertrauen auf Gott. Man muss hoffen gegen jede Hoffnung,
denn was dem Menschen unmöglich erscheint ist möglich bei Gott.
Hl.
Clemens Maria Hofbauer
Denke
jeden Tag ein paar Minuten an das bittere Leiden
Jesu.
Hl.
Karl Houben
Ein
Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und man
nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Welt. Seine
Herrschaft wird kein Ende haben.
Aus der
Liturgie des Weihnachtsfestes
Und
ist Jesus tausendmal zu Bethlehem
geboren, aber
nicht in dir, so ward er vergebens geboren.
Angelus Silesius
Um
Freude an allem zu erreichen, begehre Freude zu haben an nichts! Um
alles zu besitzen, begehre nichts zu besitzen! Um alles zu sein,
begehre nichts zu sein! Um alles zu wissen, begehre, nichts zu wissen!
Hl.
Johannes vom Kreuz
Wenn du bloß betest, so betest du für dich allein. Wenn du aber für alle betest, so beten alle für dich.
Hl. Ambrosius
Das Leid ist die
Feuerprobe des Christentums.
Sel.
Adolf Kolping
Schnell kommt man dazu,
etwas zu tun, was nicht erlaubt ist, wenn man alles tut, was erlaubt ist.
Hl.
Klemens I.
Gott ist höher und
tiefer als alle Erkenntnis; nur die Liebe erreicht ihn.
Hl.
Gertrud von Helfta
Welchen Nutzen oder
Vorteil sollte es uns bringen, wenn wir unablässig unsere Gedanken auf
solche Dinge richten, die wir verlassen müssen. Es ist weit vernünftiger,
unsere Liebe den Dingen zuzuwenden, die ewig währen.
Hl. Leo
der Große
Unter
allen Heilsmitteln, die uns Jesus Christus im Evangelium empfohlen hat,
nimmt das Gebet den ersten Platz ein.
Hl. Karl Borromäus
Erinnert
euch an das, was Jesus gesagt hat: dass es nämlich seine Speise war,
den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen.
Hl. Paul vom Kreuz
Sorgt
dafür, dass euer Herz ein lebendiger Tabernakel für den lieben Jesus im
heiligen Sakrament ist.
Hl. Paul vom Kreuz
Das
Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem
Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden,
weil er uns liebt.
Hl. Theresia von Avila
Wenn ich in der Nacht zur
Matutin (Nachtgebet) aufstehe, dann ist mein erstes Gebet:
Mein
Herr und mein Gott, dir opfere ich alles auf: Freude und Leid, Glück und Not
in Vereinigung mit dem Leben, Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus
und den Schmerzen der Muttergottes.
Sel. Bruder Isidor de Loor
Tu
zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.
Hl.
Franz von Assisi
Ja,
ich weiß nur zu gut, alle unsere Gerechtigkeiten besitzen vor dir nicht den
geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleihen, werfe ich
sie allezeit tief in dein Herz hinein.
Hl. Theresia vom Kinde Jesus
Mein
Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Mein Herr
und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir! Mein Herr und mein
Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir!
Hl. Niklaus von Flüe
Gott kann nicht geschaut
werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.
Hl. Hildegard von Bingen
Ich weiß oft nicht, was für
ein Wind mich vorantreibt, wohin mein Schifflein segelt, wie ich festsitze und
wie ich meinen Kurs richtig steuere. - Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn, der
mir alles zum Besten schickt. Des Ewigen, nicht des Zeitlichen wegen bin ich
erschaffen und erlöst worden.
Hl. Petrus Claver
Nicht
Gebot sondern Geschenk.
Nicht
Pflicht sondern Bedürfnis.
Hl.
Gemma Galgani
Damit
ihr immer mehr ins Gebet kommt, müsst ihr euch mit dem Gedanken;
dass Gott gegenwärtig ist, vertraut machen. So werdet ihr beständig im Gebet
sein, auch inmitten eurer Geschäfte.
Hl. Paul vom Kreuz
Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion
zwar alle laufen, aber dass nur einer den
Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn
gewinnt. (...)
Jene tun
dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen
unvergänglichen
Siegeskranz zu
gewinnen.
1
Kor 9,24.25b
Der Mensch ist dazu
berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand
zu nehmen, wie es nur von hier aus möglich ist; nur von hier aus ist
auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich; nur von hier
aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist.
Hl. Edith Stein