Startseite

Die Passionisten
in
Süddeutschland und Österreich

Vizeprovinz von den heiligen fünf Wunden

Gedanken für die Woche (Archiv)
Startseite
Wer wir sind
Das Passionszeichen
Unsere Klöster
Hl. Paul vom Kreuz
Gebetsschule
Selige & Heilige
Berufung
Passionsbruderschaft
Passionistinnen
Passionistenmissionen
Aktuelles
Passio - Blog
Veranstaltungen
Bildergalerie
Radiovorträge
Bücher
Downloads
links
Kontakt/Impressum



 

 

Das Beste was wir auf der Welt tun können, ist:
Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.

 

Hl. Johannes Bosco

 


 

Christus speiset und weidet seine Schafe mit seiner Gnade und Liebe, mit den heiligen Sakramenten, mit der Heiligen Schrift und mit vielen anderen Wohltaten, und nachmals mit derselbigen Seligkeit, die er hat und ist.

 

Sel. Heinrich Seuse

 


 

Ich sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.

 

Hl. Antonius, Mönchsvater

 


 

Der Tod, den die Menschen fürchten, ist die Trennung der Seele vom Körper. Den Tod aber, den die Menschen nicht fürchten, ist die Trennung von Gott.

 

Hl. Augustinus

 


 

Während wir uns vom alten Jahr verabschieden und uns dem neuen zuwenden, führt uns diese Vesperliturgie hinein in das Fest Mariens, der Mutter Gottes, der Theotókos. Acht Tage nach der Geburt Jesu feiern wir sie, die, als »die Zeit erfüllt war« (Gal 4,4), von Gott zur Mutter des Erlösers erwählt wurde. Mutter ist diejenige, die das Leben schenkt, aber die auch hilft und lehrt zu leben. Maria ist Mutter, die Mutter Jesu, dem sie ihr Blut, ihren Leib gegeben hat. Und sie ist es, die uns das ewige Wort des Vaters zeigt, das gekommen ist, um unter uns zu wohnen. Bitten wir Maria um ihre Fürsprache. Ihr mütterlicher Schutz begleite uns heute und immer, damit Christus uns eines Tages in seine Herrlichkeit, in die Gemeinschaft der Heiligen aufnehme: »Aeterna fac cum sanctis tuis in gloria numerari«. Amen!

 

Papst Benedikt XVI., Jahresabschlussgottesdienst im Petersdom 2005

 


 

Freut euch im Herrn, 

heute ist uns der Heiland geboren.

Heute ist der wahre Friede 

vom Himmel herabgestiegen.

 

Aus der Liturgie des Weihnachtsfestes

 


 

Wache auf! Erinnere dich daran, dass Gott kommt! Nicht gestern, nicht morgen, sondern heute, jetzt! Der einzige und wahre Gott, „der Gott Abrahams, Isaaks, und Jakobs“, ist kein Gott, der im Himmel weilt, ohne sich für uns und unsere Geschichte zu interessieren, sondern er ist der „Gott-der-kommt“. Er ist ein Vater, der nie aufhört, an uns zu denken, und Der mit äußerster Achtung unserer Freiheit wünscht, uns zu begegnen und zu uns zu kommen: Er will in unserer Mitte wohnen, Er will bei uns bleiben.  Zu seinem „Kommen“ drängt Ihn Sein Wille, uns vom Bösen und vom Tod zu befreien, von allem, was unser wahres Glück verhindert. Gott kommt um uns zu retten.

 

Papst Benedikt XVI.

 


 

Am Abend unseres Lebens werden wir nach der Liebe gerichtet werden.

 

Hl. Johannes vom Kreuz

 


 

Du glückliches Paar Joachim und Anna, die ganze Schöpfung ist euch verpflichtet. Denn durch euch hat sie dem Schöpfer das vorzüglichste aller Geschenke zugeführt, die heilige Mutter, die allein ihres Schöpfers würdig war.

 

Hl. Johannes von Damaskus

 


 

Es liegt ein großer Unterschied im Gottvertrauen eines Menschen, der alles hat, was er braucht, und in dem Vertrauen jenes Menschen, der, nichts besitzend, freiwillig auch noch die nötigen Dinge hingibt, auf dass er Christus ähnlicher werde.

 

Hl. Franz Xaver

 


 

Wenn aber der Heilige Geist Maria in einer Seele findet, dann eilt er hin, geht ganz in diese Seele ein und teilt sich ihr in seiner Fülle mit.

 

Hl. Ludwig M. Grignion 

 


 

Sich an Christus halten, das kann man nicht, ohne Ihm zugleich nachzufolgen.

 

Hl. Edith Stein

 


 

Durch das Gebet öffnen wir die Augen unserer Seele.

 

Hl. Franz von Sales

 


 

Die Frucht der Stille, ist das Gebet.
Die Frucht des Gebetes, ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens, ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe, ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens, ist der Friede.

 

Sel. Mutter Teresa

 


 

O gesegneter Rosenkranz Marias, süsse Kette, die uns mit Gott verknüpft, Band der Liebe, das uns mit den Engeln verbindet, Turm der Rettung vor den Angriffen der Hölle, sicherer Hafen beim Schiffbruch, wir werden nie von dir lassen!

 

Sel. Bartolo Longo

 


 

Lassen Sie Ihrem Herzen die Freiheit, nach jener Herrlichkeit zu streben, die es wegen der unendlichen Verdienste Jesu erwartet. Ja es ist hier durchaus notwendig, dass wir uns immer mehr die Sehnsucht nach jenem herrlichen Paradies wach halten, in dem wir ein nie endendes Fest feiern und unser höchstes Gut unaufhörlich loben werden, ohne die Angst zu haben, es jemals zu verlieren.

 

Aus den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz

 


 

Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden. 

 

Hl. Theresia von Avila

 


 

Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um unserer Schwester willen, der mütterlichen Erde. Welche uns hält und nährt, und sie gebiert viel Früchte und bunte Blumen und Kräuter. Lobt und preist den Herrn und sagt ihm Dank. Und dient ihm in großer Demut. Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um jener willen, die Verzeihen lieben aus Liebe zu dir, und die Schwäche und Trübsal erdulden. Selig, die ausharren bis ans Ende in Frieden, Denn von dir, o Höchster, werden sie die Krone empfangen. Gelobt seist du, o Herr, mein Gott, um unseres Bruders willen, des leiblichen Todes, dem kein Mensch, der da lebt, entrinnen kann. Wehe denjenigen, die in tödlicher Sünde sterben. Selig, die deinen allerheiligsten Willen erfüllen,
denn der andere Tod wird nicht über sie kommen.

 

Hl. Franz von Assisi

 


 

Man muss wenigsten soviel Zeit aufwenden, Gott für seine Wohltaten zu danken, als man gebraucht hat, ihn darum zu bitten.

 

Hl. Vinzenz von Paul

 


 

Friede ist allezeit in Gott, denn Gott ist Friede.

 

Hl. Niklaus von Flüe

 


 

Das Kreuz ist mein Buch. Ein Blick auf das Kreuz lehrt mich in jeder Lage, wie ich mich zu verhalten habe.

 

Hl. Konrad von Parzham

 


 

Wie ein Stern den anderen an Helligkeit übertrifft, so übertrifft die Geburt der allerseligsten Jungfrau die Geburt aller Heiligen, denn bereits im Schoß ihrer Mutter wurde sie mit der heiligmachenden Gnade ausgestattet.

 

Hl. Antonius von Padua

 


 

Ohne Gebet keine Gnade, ohne Gnade keine Freude und kein Frieden.

 

Sel. Sr. Ulrika Nisch

 


 

Botschaft zum Weltjugendtag in Madrid

 

"Liebe Jugendliche, die Kirche zählt auf euch! Sie braucht euren lebendigen Glauben, eure kreative Liebe und die Dynamik, eure Hoffnung. Eure Anwesenheit erneuert die Kirche, verjüngt sie und schenkt ihr neuen Schwung. Knüpft und pflegt einen persönlichen Dialog mit Jesus Christus im Glauben. Lernt Ihn  kennen ... schenkt Ihm euer Vertrauen: Er wird es niemals enttäuschen!"

 

Papst Benedikt XVI.

 


 

Die meisten Menschen ahnen nicht, was Gott aus ihnen machen könnte, wenn sie sich ihm nur zur Verfügung stellen würden.

 

Hl. Ignatius von Loyola

 


Christus ist gekommen, um unsere Schwachheit anzunehmen und uns seine Kraft zu geben; er hat für sich das Menschliche gesucht, um uns das Göttliche zu gewähren.

Hl. Petrus Chrysologus


Gott geht dann in das Haus ein, wenn die Seele nicht nur in seiner Liebe meditiert, sondern Tag und Nacht auch darin arbeitet.

Hl. Birgitta von Schweden

 


Der Weise weist sich durch wenige Worte aus.

Hl. Benedikt von Nursia

 


Das Verdienst und die Vollkommenheit besteht darin, jenes Kreuz zu tragen, das uns Gott schickt und nicht jenes, das wir möchten.

Hl. Paul vom Kreuz

 


 

Schatz der Kirche


Erlaubt mir, meine lieben Brüder und Schwestern, mein Glaubenszeugnis über die heiligste Eucharistie mit innerer Begeisterung, in Begleitung und zur Stärkung eures Glaubens abzulegen. "Ave, verum corpus natum de Maria Virgine, vere passum, immolatum, in cruce pro homine!". Hier ist der Schatz der Kirche, das Herz der Welt, das Unterpfand des Ziels, das jeder Mensch, sei es auch unbewusst, erstrebt.

 

Enzyklika Ecclesia de Eucaristia, 17. April 2003

 

Sel. Papst Johannes Paul II.

 


 

Je vollkommener jemand ist, desto milder und nachsichtiger geht er mit den anderen um.

 

Hl. Thomas Morus

 


Alles, was in den Geboten Gottes dir schwer scheint, wird leicht und voll Wonne, wenn du die Liebe hast.

Hl. Antonius von Padua


 

Komm herab, o Heil‘ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not, in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht, dring bis auf der Seele Grund. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält. Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit.

 

Pfingstsequenz

 


Heiligkeit besteht darin, Christus zu folgen, seine Haltung, seine Gedanken, seine Taten in unser Leben zu übersetzen. 

Aber wie können wir das schaffen? Einfach indem wir Gott und die Menschen lieben, denn Heiligkeit ist nichts anderes als die Liebe zu Gott und den Menschen. Diese Liebe erhält uns lebendig und wird möglich durch das Gebet, das Hören auf das Wort Gottes und den Empfang der Sakramente, wo wir dem Herrn selber begegnen und er sich uns schenkt. Und schließlich zeigt uns die große Schar der Heiligen verschiedenster Art, dass es mit der Gnade Gottes möglich ist, trotz all unserer Schwächen und Begrenzungen, den wunderbaren Weg der Nachfolge Christi, das heißt den Weg der Liebe zu Gott und zu den Menschen zu gehen.

Papst Benedikt XVI.


 

Ein Mensch ohne Gebet gleicht einem Tier ohne Vernunft.

 

Hl. Philipp Neri

 


 

Wie oft habe ich vor einem Bild der allerseligsten Gottesmutter die drückenden Beängstigungen meines verwirrten Herzens anvertraut! Und wie oft hat sie mich getröstet! Und mit was habe ich es ihr verdankt? In meinen größten Mühsalen erinnere ich mich, dass ich keine Mutter auf Erden mehr habe, dafür eine viel liebreichere im Himmel. Wenn aber alles gut geht, wenn ich nicht missvergnügt bin, vergesse ich alles, vergesse ich sogar meiner himmlischen Mutter meinen Dank zu bezeugen. Jetzt ist die Zeit, in der die Mutter Jesu mir zeigen muss, dass sie auch meine Mutter ist. Der Monat Mai ist der schönste Monat des Jahres, für mich der gnadenreichste Monat.

 

Hl. Gemma Galgani

 


 

Es ist Jesus, den ihr sucht, wenn ihr vom Glück träumt.

Er ist es, der auf euch wartet, wenn euch nichts von dem zufrieden stellt, was ihr vorfindet; Er ist die Schönheit, die euch so anzieht; Er ist es, der euch provoziert mit jenem Durst nach Radikalität, der euch keine Anpassung an den Kompromiss erlaubt. Jesus ist es, der in euch etwas entfacht: die Sehnsucht, aus eurem Leben etwas Großes zu machen.

 

Sel. Papst Johannes Paul II.

 


 

"O unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen ließest. Alles beginnt mit Deiner Barmherzigkeit und es endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist größer als unser Elend. Eines ist notwendig, und zwar dass der Sünder seine Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet."

Hl. Faustine Kowalska

 


 

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja.

Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Halleluja.

 

Aus der Liturgie des Osterfestes

 


 

Das Leiden Christi ist das Wunder der Wunder der unendlichen Liebe Gottes.

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


 

Das Leiden Christi ist das größte und erstaunlichste Werk der Liebe Gottes.

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


 

Wer immer der Seele seines Mitmenschen nützen und ihn durch Worte erbauen will, soll vor allen Dingen selbst besitzen, was er andere lehren will.

 

Hl. Vinzenz Ferrer

 


 

Die Einsiedler lehren nicht und predigen nicht: sie schweigen, und schweigend öffnen sie sich der Stimme Gottes.

 

Hl. Franz von Paola

 


 

Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben.

 

Jesaja 7,14

 


Der Mensch ist Gottes Meisterwerk, das Ebenbild seines Schöpfers.

Hl. Cyrill von Jerusalem


 

Wenn wir auf das Erbarmen Gottes schauten, würden wir, soweit es in unserer Macht steht, niemals ablassen, Gutes zu tun.

 

Hl. Johannes von Gott

 


 

Was könnte man beim Anblick des Gottmenschen, der für seine Kinder unter furchtbaren Qualen stirbt, anderes tun, als weinen und wehklagen? Der Heiland konnte uns auf tausend andere Arten erlösen: ein Blutstropfen, eine Träne, ein Gebet hätte genügt, ohne dass er zu sterben brauchte. Was aber der göttlichen Gerechtigkeit genügt hätte, genügte nicht seiner unendlichen Liebe.

 

Hl. Gabriel Possenti

 


Oh, wieviel mehr Trost empfindet man in jener Stunde des Gebetes, die man bei geschlossenen Fensterläden vor Jesus im heiligsten Sakrament und seiner heiligen Mutter verbringt, als an den ganzen Abenden im Theater und erleuchteten Sälen unter mit Personen Vergnügen und Gesprächen, die doch niemals unser Herz befriedigen können.

 

Aus einem Brief des hl. Gabriel Possenti an seinen Vater.

 


 

Das Gebet ist der Zufluchtsort für jeden Kummer, eine Grundlage der Fröhlichkeit, eine Quelle beständigen Glücks, ein Schutzmittel gegen Traurigkeit und Kleinmut der Seele.

Hl. Johannes Chrysostomus

 


 

Je lauter unsere heutige Welt wird, je tiefer scheint Gott zu schweigen. Schweigen ist die Sprache der Ewigkeit. Doch Lärm geht vorüber…

 

Hl. Augustinus

 


 

Wo die Liebe regiert, dort herrscht auch das Glück.

 

Hl. Johannes Bosco

 


 

Christus speiset und weidet seine Schafe mit seiner Gnade und Liebe, mit den heiligen Sakramenten, mit der Heiligen Schrift und mit vielen anderen Wohltaten, und nachmals mit derselbigen Seligkeit, die er hat und ist.

Sel. Heinrich Seuse

 


 

Ich sah alle Schlingen des bösen Feindes über die Erde ausgebreitet. Da seufzte ich und sagte: Wer kann ihnen entgehen? Da hörte ich eine Stimme, die zu mir sagte: Die Demut.

 

Hl. Antonius - Mönchsvater

 


Gott vermag es aber nicht, irgendwann einmal etwas anderes als die Liebe zu sein, noch auch etwas anderes als der Vater zu sein. Wer liebt, neidet nicht; und wer Vater ist, lässt es nicht daran fehlen, es ganz zu sein. 
Dieser Name lässt nämlich keine Teilung zu, dass er in einer Hinsicht Vater und es in anderer Hinsicht nicht sei.

 

Hl. Hilarius

 


Du trägst Jesus auf deinen Armen, das segnende Kind, das doch der Herr der Welt ist. So bist du, den Segnenden tragend, selbst zum Segen geworden. Segne uns und diese Stadt und dieses Land.

 

Papst Benedikt XVI. an der Mariensäule 2006 in München

 


 

Freut euch im Herrn, heute ist uns der Heiland geboren. Heute ist der wahre Friede vom Himmel herabgestiegen.

 

Aus der Liturgie des Weihnachtsfestes

 


 

Ich glaube, dass ich nichts mehr denken, wünschen und verlangen soll, außer was unser Herr mich denken, lieben und wollen lässt ... Ich fühle kein anderes Verlangen in der Spitze meines Geistes als das, den heiligen Willen Gottes in allen Dingen zu erfüllen. Mein Geist ist in seiner feinen Spitze in einer einfachen Einheit. Meine Seele möchte bei allem nur in dieser sehr einfachen Einheit des Geistes mir Gott bleiben, ohne ihren Blick anderswohin zu wenden, nur zuweilen ein Vaterunser laut beten für alle, für Einzelne, für sich selbst ...

 

Hl. Johanna Franziska von Chantal

 


 

Ich bete dich an, Gottvater, der mich erschaffen hat.
Ich bete dich an, Gottsohn, der mich erlöst hat.
Ich bete dich an, Heiliger Geist, der mich so oft geheiligt hat und mich noch heiligt.

 

Hl. Franz Xaver

 


 

Was bleibt? Bedenke nicht, was du bist, armer Mensch, sondern bedenke, was du sein wirst. Was du bist, ist ein Augenblick, was du sein wirst, ist immer.“

 

Hl. Kolumban

 


 

Der Herr nimmt viel lieber den guten Willen eines aufrichtigen Herzens als große Werke ohne lautere Absicht.

 

Hl. Gertrud von Helfta

 


 

Wie das Leiden des Herrn bis ans Ende der Welt andauert, so nimmt der Herr auch Anteil an den Leiden aller, die für Gerechtigkeit Ungemach erdulden.

 

Hl. Leo der Große

 


 

Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groß aber, wer das Ewige im Sinn hat.

 

Hl. Antonius von Padua

 


 

Die wichtigste Tugend ist die Liebe. Ja, ich kann es nicht oft genug wiederholen: die Tugend, die ein apostolischer Arbeiter vor allen andern notwendig hat, ist die Liebe. Er muss Gott lieben, die allerseligste Jungfrau und die Menschen. Hat er diese Liebe nicht, dann werden ihm alle seine Fähigkeiten nicht helfen. Mit dieser Liebe aber und den gewöhnlichen Fähigkeiten wird er alles überwinden können.

 

Hl. Antonius Maria Claret

 


 

Übt die wahre Demut des Herzens aus in einer Weise, die euch bereit macht, die wertvollsten Gaben des Himmels zu empfangen.

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


Nichts verwirre dich, nichts erschrecke dich! Alles geht vorüber, Gott ändert sich nicht. Die Geduld erreicht alles. Wer Gott besitzt, dem mangelt nichts; Gott allein genügt.

 

Hl. Theresia von Avila

 


Mein Herr und mein Gott, dir opfere ich alles auf: Freude und Leid, Glück und Not in Vereinigung mit dem Leben, Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus und den Schmerzen der Muttergottes.

 

Sel. Bruder Isidor de Loor

 


 

Ja, ich weiß nur zu gut, alle unsere Gerechtigkeiten besitzen vor dir nicht den geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleihen, werfe ich sie allezeit tief in dein Herz hinein.

 

Hl. Theresia vom Kinde Jesus

 


 

Wenn man zum Gekreuzigten geht, findet man die Schmerzensmutter, denn, wo die Mutter ist, da ist auch der Sohn. Teure Mutter, wie groß war dein Schmerz, als du den toten Sohn in deinen Armen betrachtetest. Heilige Mutter, wir bitten dich: Lass aus dem Leiden des Herrn für uns Reue und Vergebung, Liebe und Leben hervorgehen.

 

Hl. Vinzenz Maria Strambi

 


 

Er, der Mensch, nähere sich Gott durch das von ihm aufgestellte Gesetz, und er wird ihn finden. Es wird ihm die Speise des Lebens und das heilbringende Wasser gereicht, sodass er ferner weder Hunger noch Durst leidet.

 

Hl. Hildegard von Bingen

 


 

"Wenn du ihr folgst, weichst du nicht vom rechten Weg ab, wenn du sie bittest, verzweifelst du nicht, wenn du an sie denkst, gehst du nicht fehl. Wenn sie ich hält, fällst du nicht, wenn sie dich schützt, bist du ohne Furcht, wenn sie dich führt, ermattest du nicht, wenn sie dir gnädig ist, gelangst du ans Ziel. So wirst du an dir selbst erfahren, wie zu Recht gesagt worden ist (Lk 1,27): Und der Name der Jungfrau war Maria." 

 

Hl. Bernhard von Clairvaux

 


 

Willst du Gott preisen? Feiere die heiligen Messe mit.

Willst du Gott danksagen? Feiere die heiligen Messe mit.

Willst du Gott um etwas bitten? Feiere die heiligen Messe mit.

Willst du Gott lieben? Feiere die heiligen Messe mit.

Willst du die Menschheit retten? Feiere die heiligen Messe mit.

Das alles hat Jesus bei seinem Opfer getan.

 

Franz Xaver Nguyên van Thuân

 


 

Sine dolore non vivitur in amore.
Ohne Schmerz liebt kein Herz.

 

Hl. Augustinus

 


 

Je mehr wir das Evangelium lesen, desto stärker werden wir sein.

 

Hl. Pius X.

 


 

Das innerste Wesen der Liebe ist Hingabe. Gott, der Liebe ist, verschenkt sich an die Geschöpfe, die Er zur Liebe erschaffen hat.

 

Hl. Edith Stein

 


 

Zieh einen Fisch aus dem Wasser: er wird nicht leben können. Das ist der Mensch ohne Gott.

 

Hl. Johannes Maria Vianney

 


 

Wenn wir nichts geben, sollen wir uns nicht beklagen, dass wir nichts empfangen.

 

Hl. Petrus Chrysologus

 


 

Wer sich an das Böse gewöhnt, dem scheint das Böse gut zu sein.

 

Hl. Birgitta von Schweden

 


 

Suche Gott geraden Herzens, suche ihn in allen Dingen; und du wirst ihn finden und in ihm die Ruhe deines Herzens.

 

Hl. Franz von Sales

 


 

Für Menschen, die nur das Äußere sehen, misst man den Wert eines Werkes nach dem Arbeitsaufwand, den man dazu braucht. Aber für den Herrn, der das Herz sieht, hängen der Wert und der Verdienst einer Tat von der hauptsächlichen Absicht ab, mit der sie vollbracht wird. Es sagt Maria Maddalena dei Pazzi: "Gott belohnt unsere Taten, mit dem Maß der Reinheit der Absicht." Und: "Bei all deinen Werken suche niemals dich selbst.

 

Hl. Maria Maddalena dei Pazzi

 


 

Die Menschen handeln oft unvernünftig, unlogisch und egoistisch. Vergib ihnen trotzdem. Wenn du freundlich bist, werfen sie dir vielleicht vor, dass du es aus egoistischen oder anderen hintergründigen Motiven tust. Sei trotzdem freundlich.  Wenn du erfolgreich bist, wirst du manch falsche Freunde und manch echte Feinde gewinnen. Sei trotzdem erfolgreich.  Wenn du ehrlich und offen bist, betrügen sie dich vielleicht. Sei trotzdem ehrlich und offen.  Wenn du Jahre damit verbringst, aufzubauen, kann einer über Nacht alles zerstören. Bau trotzdem weiter.  Wenn du Heiterkeit und Gelassenheit ausstrahlst, sind sie vielleicht eifersüchtig. Sei trotzdem glücklich.  Das Gute, das du heute tust, vergessen sie vielleicht schon morgen. Tu trotzdem Gutes.  Und wenn du der Welt das Beste gibst, das du hast, wird es vielleicht niemals genug sein. Gib der Welt trotzdem das Beste, das du hast.  Warum? Weil letztendlich alles zwischen dir und Gott geschieht…. Es war ohnehin niemals zwischen dir und ihnen.

Sel. Mutter Teresa


 

Der Heuchler fastet, damit man ihn lobe; 

der Geizhals, damit man seine Börse fülle; 

der Gerechte, um Gott zu gefallen.

Hl. Antonius von Padua


Durch die Seele lebt der Mensch, und durch den Leib sieht und hört er. Aber erst durch den Glauben, die Liebe und die Weisheit wird er mit der Gottheit vereint und nach ihrem Bild gestaltet. Dieses wunderbare Gefüge dürfen wir nicht zerstören; der Glaube darf nicht herausgerissen werden aus unserer Seele. Sonst wären wir die heimlich Toten, von denen das Leben gesagt hat: Lasst die Toten ihre Toten begraben.

Hl. Ephräm der Syrer


 

Das Gebet ist der Zufluchtsort für jeden Kummer, eine Grundlage der Fröhlichkeit, eine Quelle beständigen Glücks, ein Schutzmittel gegen Traurigkeit und Kleinmut der Seele.

 

Hl. Johannes Chrysostomus

 


Jesus will allein geliebt werden; erwählen wir ihn zum einzigen Gegenstand unserer Anhänglichkeit; er allein soll unser Denken, unser Gespräch und unser Leben sein … Vereinigen wir uns mit Jesus; ich will alles tun, um sein Herz zu trösten, denn bis zu dieser Stunde habe ich ihn oft beleidigt. Selbst wenn es mir Mühe kostet, will ich alles für Jesus opfern, der so viel für mich getan hat. Bitten wir ihn um die Reichtümer seiner Liebe: atmen nur aus Liebe, leben nur aus Liebe. Sein heiliges Reich der Liebe möge sich weiter ausbreiten, damit alle nur Jesus lieben.

Hl. Gemma Galgani


 

Ich möchte, dass mein Herz nur schlägt, nur lebt, nur atmet für dich, Jesus; ich wünschte, dass meine Zunge nur den Namen Jesus auszusprechen imstande sei; dass meine Augen nur Jesus sehen könnten; dass meine Feder nur den Namen Jesu zu schreiben vermöge, und dass meine Gedanken sich nur auf Jesus richteten.

 

Hl. Gemma Galgani

 


 

 

Wenn ihr in den Garten geht und dort Blumen seht, fragt eine jede von ihnen: Wer bist du? 

Sicherlich antwortet sie nicht: Ich bin eine Blume! Nein, sie werden euch sagen: Ich bin ein Prediger! Ich predige die Macht, die Weisheit, die Güte, die Wachsamkeit unseres Gottes.

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


 

„Herr, ich versuche nicht, in deine Höhe vorzudringen; mein Verstand kann dich ja auf keine Weise erreichen. Ich wünsche nur, einigermaßen deine Wahrheit zu begreifen, die mein Herz glaubt und liebt: Denn ich suche nicht zu begreifen, um zu glauben, sondern ich glaube, um zu begreifen.“ 

 

Hl. Anselm

 


 

"O unbegreiflicher Gott, mein Herz vergeht vor Freude, dass Du mich in die Geheimnisse Deiner Barmherzigkeit eindringen ließest. Alles beginnt mit Deiner Barmherzigkeit und es endet in Deiner Barmherzigkeit... Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist größer als unser Elend. Eines ist notwendig, und zwar dass der Sünder seine Herzenstür ein wenig für den Strahl der Barmherzigkeit Gottes öffnet."

 

Hl. Faustine Kowalska, Tagebucheintragung vom 20. Januar 1938, nr. 1506

 


 

Christus, gestern und heute, Anfang und Ende, Alpha und Omega. Sein ist die Zeit und die Ewigkeit. Sein ist die Macht und die Herrlichkeit in alle Ewigkeit. Amen.

 

Aus der Liturgie des Osterfestes

 


 

O Passion Jesu, ich liebe dich! Engel des Himmels, kommt, kommt alle: lasst uns die Passion Jesu anbeten...

 

Hl. Gemma Galgani

 


 

Gebet, Barmherzigkeit und Fasten, diese drei bilden nur eines. Sie geben einander das Leben. Denn die Seele des Gebetes ist das Fasten. Das Leben des Fastens ist die Barmherzigkeit. Niemand reisse sie auseinander. Wenn man nur eines von diesen dreien hat, so hat man nichts. Wer also betet, der faste! Wer fastet, der übe Barmherzigkeit!

 

Hl. Petrus Chrysologus, Kirchenlehrer 

 


 

Die Zeit ist so viel wert wie Gott selbst, weil man in einem Augenblick verloren gehen und in einem Augenblick Gott selbst gewinnen kann. Zieht also Nutzen aus dem Augenblick, der in eurer Gewalt steht. Wenn man auch die vergangene Zeit nicht mehr zurückrufen kann, so kann man sie doch dadurch zurückbekommen, dass man den Eifer im Gutestun verdoppelt.

 

Hl. Klemens Maria Hofbauer

 


 

Gott möchte, dass ihr heilig seid: Vergeudet nicht eure Zeit, nützt alle Gelegenheiten aus, die der Herr euch gibt. 

 

Hl. Paul vom Kreuz


 

Wenn wir auf das Erbarmen Gottes schauten, würden wir, soweit es in unserer Macht steht, niemals ablassen, Gutes zu tun.

 

Hl. Johannes von Gott

 


 

Mein Leben ist eine einzige Freude!

 

Hl. Gabriel Possenti


 

Hab Glauben, und das Leben wird gut sein, heiter und christlich. Hab Glauben, und du wirst eine zufrieden stellende Antwort finden auf alle Warum, und alle Prüfungen werden erträglich sein, und Schmerz wird sich in Licht kleiden.

 

Hl. Leopold Mandic

 


 

Um Jesus nachzufolgen, muss man nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit den Willen vereinigt werden, der - weil er der Beherrscher und Regler aller andern Kräfte - von sehr großer Wichtigkeit für ein Leben der Vollkommenheit ist. Aus guten Vorsätzen werden keine Tugenden, außer durch den Willen, der sie in großzügige Absichten und heilige und tugendvolle Taten umsetzt. Das kindliche Vertrauen in Gott ist eine der Haupttugenden, in der der Wille sich mit Gott verbindet. Der königliche Prophet sagt: " Wer auf den Herrn vertraut, steht fest wie der Zionsberg, der niemals wankt, der ewig bleibt." (Ps 125,1). "Die aber", fügt Jesaja hinzu, "schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler, sie laufen und werden nicht müde." (Jes 40, 31).

 

Hl. Paul vom Kreuz

 


Wer den Gipfel der Weisheit erreichen will, muss zum Gipfel der Liebe gelangen. Denn niemand ist vollkommen im Wissen, der nicht vollkommen ist in der Liebe.  

Hl. Rabanus Maurus


Die Zeit, Gott zu suchen, ist dieses Leben.
Die Zeit, ihn zu finden, ist der Tod.
Die Zeit, ihn zu besitzen, ist die Ewigkeit. 

Hl. Franz von Sales


Jeder gewinnt das Leben der Gnade in dem Grade, als er dem Eigenwillen abstirbt.

Sel. Heinrich Seuse


 

Setzen wir all unser Vertrauen auf Gott. Man muss hoffen gegen jede Hoffnung, denn was dem Menschen unmöglich erscheint ist möglich bei Gott.

Hl. Clemens Maria Hofbauer


Denke jeden Tag ein paar Minuten an das bittere Leiden Jesu.

Hl. Karl Houben

 


 

Ein Licht strahlt heute über uns auf, denn geboren ist uns der Herr. Und man nennt ihn: Starker Gott, Friedensfürst, Vater der kommenden Welt. Seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Aus der Liturgie des Weihnachtsfestes


 

Und ist Jesus tausendmal zu Bethlehem geboren, aber nicht in dir, so ward er vergebens geboren.

Angelus Silesius


Um Freude an allem zu erreichen, begehre Freude zu haben an nichts! Um alles zu besitzen, begehre nichts zu besitzen! Um alles zu sein, begehre nichts zu sein! Um alles zu wissen, begehre, nichts zu wissen!

Hl. Johannes vom Kreuz


Wenn du bloß betest, so betest du für dich allein. Wenn du aber für alle betest, so beten alle für dich.

Hl. Ambrosius


Das Leid ist die Feuerprobe des Christentums.

Sel. Adolf Kolping


Schnell kommt man dazu, etwas zu tun, was nicht erlaubt ist, wenn man alles tut, was erlaubt ist.

Hl. Klemens I.


Gott ist höher und tiefer als alle Erkenntnis; nur die Liebe erreicht ihn.

Hl. Gertrud von Helfta


Welchen Nutzen oder Vorteil sollte es uns bringen, wenn wir unablässig unsere Gedanken auf solche Dinge richten, die wir verlassen müssen. Es ist weit vernünftiger, unsere Liebe den Dingen zuzuwenden, die ewig währen.

Hl. Leo der Große


Unter allen Heilsmitteln, die uns Jesus Christus im Evangelium empfohlen hat, nimmt das Gebet den ersten Platz ein.

Hl. Karl Borromäus


 

Erinnert euch an das, was Jesus gesagt hat: dass es nämlich seine Speise war, den Willen des himmlischen Vaters zu erfüllen.

Hl. Paul vom Kreuz


 

Sorgt dafür, dass euer Herz ein lebendiger Tabernakel für den lieben Jesus im heiligen Sakrament ist. 

Hl. Paul vom Kreuz


Das Gebet ist meiner Ansicht nach nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil er uns liebt.

Hl. Theresia von Avila


Wenn ich in der Nacht zur Matutin (Nachtgebet) aufstehe, dann ist mein erstes Gebet:

Mein Herr und mein Gott, dir opfere ich alles auf: Freude und Leid, Glück und Not in Vereinigung mit dem Leben, Leiden und Sterben unseres Herrn Jesus Christus und den Schmerzen der Muttergottes.

Sel. Bruder Isidor de Loor


Tu zuerst das Notwendige, dann das Mögliche, und plötzlich schaffst du das Unmögliche.

Hl. Franz von Assisi


Ja, ich weiß nur zu gut, alle unsere Gerechtigkeiten besitzen vor dir nicht den geringsten Wert. Um dennoch meinen Opfern einen Sinn zu verleihen, werfe ich sie allezeit tief in dein Herz hinein.

Hl. Theresia vom Kinde Jesus


Mein Herr und mein Gott, nimm alles von mir, was mich hindert zu dir! Mein Herr und mein Gott, gib alles mir, was mich fördert zu dir! Mein Herr und mein Gott, nimm mich mir und gib mich ganz zu eigen Dir!

Hl. Niklaus von Flüe


Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.

Hl. Hildegard von Bingen


Ich weiß oft nicht, was für ein Wind mich vorantreibt, wohin mein Schifflein segelt, wie ich festsitze und wie ich meinen Kurs richtig steuere. - Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn, der mir alles zum Besten schickt. Des Ewigen, nicht des Zeitlichen wegen bin ich erschaffen und erlöst worden.

Hl. Petrus Claver


Nicht Gebot sondern Geschenk.

Nicht Pflicht sondern Bedürfnis.

Hl. Gemma Galgani


Damit ihr immer mehr ins Gebet kommt, müsst ihr euch mit dem Gedanken; dass Gott gegenwärtig ist, vertraut machen. So werdet ihr beständig im Gebet sein, auch inmitten eurer Geschäfte.

Hl. Paul vom Kreuz


Wisst ihr nicht, dass die Läufer im Stadion zwar alle  laufen, aber  dass nur einer den Siegespreis gewinnt? Lauft so, dass ihr ihn gewinnt. (...) Jene tun dies, um einen vergänglichen, wir aber, um einen unvergänglichen Siegeskranz zu gewinnen.

1 Kor 9,24.25b


Der Mensch ist dazu berufen, in seinem Innersten zu leben und sich selbst so in die Hand zu nehmen, wie es nur von hier aus möglich ist; nur von hier aus ist auch die rechte Auseinandersetzung mit der Welt möglich; nur von hier aus kann er den Platz in der Welt finden, der ihm zugedacht ist.

Hl. Edith Stein


"Um die Reinheit zu bewahren, gibt es drei Dinge: die Gegenwart Gottes, das Gebet und die Sakramente."

Hl. Johannes Maria Vianney


Tragt Jesus im Tabernakel eures Herzens.

Hl. Paul vom Kreuz


Christus ist unser Heil, Christus, der für uns durchbohrt und mit Nägeln ans Kreuz geheftet, vom Kreuz abgenommen und begraben worden ist. Er ist auferstanden aus dem Grab, geheilt von den Wunden, aber mit den Wundmalen.

Hl. Augustinus


Kleinmut und Ängstlichkeit hindern einen Menschen oft, das Gute zu tun, zu dem er fähig wäre, wenn er im Vertrauen auf Gottes Hilfe Mut fassen würde. Feigheit maskiert sich oft als Demut. Dann behauptet der Mensch, er sei ungeeignet für eine Aufgabe und lässt sie ungetan, und doch hätte er sie mit Gottes Hilfe leicht vollbringen können und hätte eine Chance gehabt, sich zu bewähren.

Hl. Thomas Morus


Um sich... vor jedem Bösen zu schützen und jede Tugend zu erlagen – je mehr man von ihr erfüllt ist, um so wirksamer wird man die anderen zu ihnen ziehen können -, wird es helfen, jeden Tag eine Zeit für sich selbst zu nehmen für Gewissenserforschung, Gebet, Gebrauch der Sakramente usw. Man soll auch in angebrachter Weise auf die Gesundheit und die leiblichen Kräfte achten.

Hl. Ignatius von Loyola


Sich vor Menschen zu beugen, um ihre Gunst zu erwerben, ist in der Tat unangemessen. Aber sich vor Gott zu beugen, ist nie unmodern, weil es der Wahrheit unseres Seins entspricht. Und wenn der moderne Mensch es verlernt haben sollte, dann ist es umso mehr unsere Aufgabe als Christen in der modernen Welt, es wieder zu erlernen und es auch unsere Mitmenschen zu lehren.

Papst Benedikt XVI.


Es gibt nichts, was der Eucharistie an Größe gleichkäme! Stellt alle guten Werke der Welt einer guten Kommunion gegenüber, - das ist wie ein Staubkörnchen neben einem Gebirge.

Hl. Johannes Maria Vianney


Gut ist es, den Gekreuzigten im Bild zu verehren. Aber besser als Bilder aus Holz oder Stein sind lebendige Bilder, Seelen nach dem Bilde Christi.

Hl. Edith Stein


Setzt also euer ganzes Vertrauen auf Gott und bleibt ruhig, denn eher wird die Welt zugrunde gehen, als das Gott den verlässt, der auf ihn hofft.

Hl. Paul vom Kreuz


Wenn es Menschen gibt, die sich mit einem freuen, wird die Freude noch um ein Vielfaches größer.

Hl. Petrus Kanisius


Seit Christus auferstanden ist, ist die Gravitation der Liebe stärker als die des Hasses; die Schwerkraft des Lebens stärker als die des Todes. Ist das nicht wirklich die Situation der Kirche aller Zeiten? Immer scheint sie untergehen zu müssen, und immer ist sie schon gerettet. „Wir sind wie Sterbende und seht: wir leben“, hat der heilige Paulus diese Situation formuliert (2 Kor 6,9). Die rettende Hand des Herrn hält uns, und so können wir jetzt schon das Lied der Geretteten, das neue Lied der Auferstandenen singen: Halleluja.

Papst Benedikt XVI.


Es ist gewiss..., dass die Schwäche unserer Natur, die so sehr den irdischen Dingen zugewandt ist, es nötig hat, mit den Hoffnungen auf die ewigen Dinge nach oben gezogen zu werden und auch von unten gestoßen zu werden durch die zeitlichen Mühen und Betrübnisse, welche bewirken, dass die Liebe sich von den Dingen dieses Lebens löst und sich erhebt, um nach dem anderen Leben zu verlangen und zu wandern.

Hl. Ignatius von Loyola


Nun, liebe Eltern, Bruder und Schwester, wenn einmal etwas Schweres über uns kommt und wir etwas auszuhalten haben, schauen wir dann, wenn wir den Kreuzweg beten, auf das Leiden unseres Herrn Jesus Christus und auf die Schmerzen Mariens. Dann werden wir sehen, was sie für uns getan haben, einzig um unseres Heiles willen. Und wenn wir ihren Spuren folgen wollen, müssen wir auch leiden, um ihrer Herrlichkeit teilhaft zu werden …

Sel. Bruder Isidor de Loor


Alles kommt auf die Liebe an, da wir am Ende nach der Liebe gerichtet werden.

Hl. Edith Stein


Von Maria lernen wir die helfende Güte, aber auch die Demut und die Großzügigkeit, Gottes Willen anzunehmen und ihm zu vertrauen.

Papst Benedikt XVI.


Gerne verehren und küssen wir das Kreuz. Doch wenn der Augenblick kommt, es auf den eigenen Schultern zu tragen, um Jesus zu folgen, sträubt sich die Natur und tritt wie der Jüngling im Evangelium zurück.

Madre Maria Maddalena Marcucci


Die inneren und äußeren Abtötungen sind die Flügel, die uns im Gebet zu Gott bringen, indem sie unsern Geist zu Gott erheben.

Aus den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz


Sobald sich der Mensch dazu entschließt, das Kreuz auf sich zu nehmen und zu tragen, wird er in allen Dingen große Erleichterung finden und seinen Weg wandeln. Sowie er hingegen selbstsüchtig an irgendetwas hängt, kann er auf schmalen Pfade nicht vorwärtskommen.

Hl. Johannes vom Kreuz


Der Herr: Ich möchte dir den Weg des Friedens zeigen und dich wahre Freiheit lehren.
Der Mensch: Herr, du wendest dich mir aus Liebe zu und möchtest meinen geistlichen Weg vertiefen. Dein Wort zu hören bedeutet für mich höchste Freude. Ich will dir aufmerksam und willig folgen.

Der Herr:
• Dein eigener Wille ist teilweise noch ungestüm. Er sucht nach Bestätigung und Anerkennung deiner Person. Die beste Übung, deinen Willen zu kultivieren, besteht darin, zwischenzeitlich immer wieder den Willen eines anderen zu tun.
• Häufe keinen unnötigen Besitz an. Schenke weiter, um die je größere Gabe annehmen zu können.
• Dränge dich niemanden auf; wähle den geringsten Platz und hilf anderen Menschen – je nach deinem Vermögen.
• Wende dich im einfachen Gebet an Gott; gib all deine Wünsche, Gedanken und Vorstellungen auf und verlasse dich auf ihn mit der wiederholten Bitte, dass sein Wille an dir geschehen möge.

Wenn du diese Schritte zum wahren Frieden gehst, wirst du tiefe Ruhe und den göttlichen Frieden empfangen.

Thomas von Kempen


Die Kirche wird umso mehr Heimat des Herzens für die Menschen sein, je mehr wir auf Christus hören und je mehr das in ihr zentral ist, was von ihm kommt: sein Wort und die Sakramente, die er uns gegeben hat. Der Gehorsam aller gegen ihn ist die Gewähr unserer Freiheit.

Papst Benedikt XVI.


Der Friede unseres Herrn, der innerlich ist, bringt alle anderen Gaben und für das Heil und ewige Leben notwendigen Gaben mit sich. Denn dieser Friede lässt den Nächsten aus Liebe zu seinem Schöpfer und Herrn lieben; und wenn man so liebt, hält man alle Gebote des Gesetzes, wie der heilige Paulus sagt: „Wer den Nächsten liebt, hat das Gesetz erfüllt.“ Er hat das ganze Gesetz erfüllt, weil er seinen Schöpfer und Herrn liebt und seinen Nächsten in ihm.

Hl. Ignatius von Loyola


Im Zeichen des Kreuzes werden wir siegen, d. h. unser Leben voll leben – erfolgreich oder ohne Erfolg – zum Segen unserer Umgebung, unseres Volkes, unserer Kirche.

Hl. Edith Stein


Lasst keinen einzigen Tag aus, ohne zu betrachten, wenigstens eine viertel Stunde und ihr werdet die Wunder der Barmherzigkeit Gottes sehen.

Aus den Briefen des heiligen Paul vom Kreuz


Unsere Vereinigung mit Jesus hat ihren Ursprung in der Liebe und in ihr festigt sich diese, wächst sie und bleibt. Er kommt um uns das Leben zu geben, das Leben seines Herzens. Sein Leben zu empfangen, uns von ihm eintauchen lassen, damit er es sei der spricht und denkt, der in uns wirkt. Das ist die Liebe, die er fordert, indem er sich schenkt. Er möchte Leben schenken und alle unsere Taten wertschätzen, indem er selbst diese ausführt unter denen, die ihn lieben und sich von ihm durchdringen lassen.

Madre Maria Maddalena Marcucci


Ebenso denke ich an die Menschwerdung unseres Herrn Jesus Christus, an die brennenden Wünsche und die Sehnsucht mit der die Heiligen des Alten Testamentes die Ankunft des Messias erwarteten, seit Gott in seinem Erbarmen den Menschen, welche gefallen und zur Hölle verdammt waren, den Erlöser versprochen hat. Diese Heiligen des Alten Testaments beteten ohne Unterlass um seine Ankunft zu beschleunigen. Hatten sie das Glück den Erlöser zu schauen? Was hätten sie nicht getan um unserem Erlöser zu gefallen? Wie glühend hätten sie ihm ihre Liebe gezeigt, wie eifrig hätten sie ihm für all die Gnaden und den Segen gedankt, welche er ihnen gebracht hat. Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus im Stall von Bethlehem ist ein Mysterium, ein so großes Geheimnis, so reich an Demut und Liebe, dass es von den Engeln und Heiligen im Himmel in alle Ewigkeit bewundert werden wird. Was kann ich, als bloßer Mensch, dem göttlichen Erlöser, für so große, unzählige und unbeschreibliche Gnaden, welche ich von seiner Barmherzigkeit erhalten habe, über so viele Jahre, zurückgeben? Wenn ich dies bedenke, fühle ich mich gedrängt Gott mit größerer Inbrunst zu danken, um ihm mehr zu gefallen, und alles bereitwillig für seine Liebe und zu seiner größeren Ehre zu tun und zu erleiden. […] Ich wünsche euch allen ein fröhliches Weihnachtsfest und ein mit Glück und Frieden erfülltes Neues Jahr.

Aus den Briefen des hl. Karl Houben CP


Seitenanfang