Die Passionisten
in
Süddeutschland und Österreich

Vizeprovinz von den heiligen fünf Wunden

 

Monte Argentario - Wanderung durch eine geistliche Landschaft

Startseite
Wer wir sind
Das Passionszeichen
Unsere Klöster
Hl. Paul vom Kreuz
Gebetsschule
Selige & Heilige
Berufung
Passionsbruderschaft
Passionistinnen
Passionistenmissionen
Aktuelles
Passio - Blog
Veranstaltungen
Bildergalerie
München - Pasing
Maria Schutz
Schwarzenfeld
Monte Argentario
Radiovorträge
Bücher
Downloads
links
Kontakt/Impressum











 












 

Lo sbarcatello

 

Als sein Bruder nach Monferrato abgereist war, schiffte Paul sich ein. Nachdem man die Segel gesetzt hatte, erreichte das Schiff am 8. September, dem Fest Mariä Geburt des Jahres 1721, den Monte Argentario.
Kaum angelangt, trat völlige Windstille ein, worauf die Reise nicht fortgesetzt werden konnte. Die Matrosen gingen deshalb am Strand vor Anker und stiegen aus, um wilde Feigen zu pflücken, die es dort gab. Unterdessen betrachtete Paul aufmerksam jenen Berg. Sein Blick blieb an einigen Grotten und in den Fels gegrabenen Zellen hängen, die an der Südseite, zum Meer hin lagen. Vielleicht hatten sie ehemals jenen Mönchen Behausung geboten, die sich –wie Papst Gregor in seinen Dialogen (Buch 3, Kap. 17) berichtet – auf diesen Berg zurückzogen, um Buße zu tun. Da spürte auch er die lebendige Sehnsucht, sich in jene Einsamkeit zurückzuziehen, um dort in Buße und Gebet zu leben.
Als eine neue Brise aufkam, setzte das Schiff seine Fahrt fort. Paul wurde dabei von solcher Geistesglut ergriffen, dass er aus Liebe zu Jesus selbst bis ans Ende der Welt gegangen wäre.

Seitenanfang