Die Passionsbruderschaft

 
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Die Passionsbruderschaft hat ihren Ursprung in der Initiative einer Gruppe italienischer Christen des 18. Jahrhunderts, die bei Volksmissionen die Passionisten kennengelernt hatten und sich an deren Passionsspiritualität ausrichten wollten. Sie baten den hl. Paul vom Kreuz (1694-1775), den Gründer der Passionisten, ihre Bruderschaft als „erstgeborene Tochter seines heiligen Institutes“ zu betrachten.

Im Jahre 1861 gewährte der selige Papst Pius IX. dem Generaloberen der Passionisten das Recht, solche Passionsbruderschaften an den Kirchen der Passionisten und mit Zustimmung des Ortsbischofs auch an anderen Kirchen zu errichten.

Unter den vielen Zweig-Bruderschaften nimmt traditionsgemäß die 1867 am Heiligtum der „Scala Santa (Heilige Stiege)“ in Rom gegründete Passionsbruderschaft einen Ehrenplatz ein. Ihr wurde 1918 von Papst Benedikt XV. der Titel einer Erzbruderschaft verliehen.

Am 14. 9. 2002 (Fest Kreuzerhöhung) wurde an der von den Passionisten betreuten Kirche Maria Geburt in München-Pasing die Passionsbruderschaft nach Jahrzehnten des Vergessenseins wiedererrichtet.
2004 wurde am gleichen Festtag auch in Schwarzenfeld an der Kloster- und Wallfahrtskirche zur Hlgst. Dreifaltigkeit unsere Passionsbruderschaft wieder neu belebt.

Der Zweck der Passionsbruderschaft besteht darin, das Leiden Jesu Christi besonders zu verehren. Ihre Mitglieder sollen die „Memoria Passionis“, das Gedächtnis des Leidens Christi, im persönlichen Leben, im Alltag der Familie und des Berufes, sowie im Leben der Gesellschaft lebendig erhalten. Dieses Gedenken des Leidens Christi ist nach Paul vom Kreuz „das wirksamste Mittel, um uns heilig zu machen“.

Die Aufnahme in die Bruderschaft geschieht durch Auflegung des schwarzen Passionsskapuliers und Eintragung des Namens in das örtliche Bruderschaftsregister.

Lebensregel für die Bruderschaftsmitglieder

-         Liebe zum Gekreuzigten

-         Betrachtung der Geheimnisse seines Leidens

-         Beten des Kreuzweges

-         Verehrung der Schmerzhaften Mutter

-         Häufiger Sakramentenempfang

-         Werke der Liebe an Armen und Kranken

-         Besuch der monatlichen Bruderschaftsandachten und -versammlungen

-         Mitfeier der Bruderschaftsfeste

Diese Weisungen verpflichten nicht unter Sünde. Sie wollen nicht das Gewissen belasten, sondern stellen eine Hilfe dar, um das Bruderschaftsziel zu erreichen. Die einzige Verpflichtung, die die Eintretenden übernehmen, ist die Dankesschuld eines jeden Christen: den gekreuzigten Heiland nach Kräften zu lieben.

Geistliche Vorteile der Bruderschaft 

Alle Mitglieder haben Anteil an den geistlichen Gütern der Passionistenkongregation, d.h. an den heiligen Messen, Gebeten und guten Werken. Sie haben ferner teil an den Ablässen, die der Heilige Stuhl den Passionisten gewährt hat. 

 

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