Papst Benedikt an die Jugend – Freiburg – 24. Sept. 2011
Sonntag, 25. September 2011 von
Pater Gabriel
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Br. Matthias Maria
Der Primat (=Vorrangstellung) des Papstes stößt heute bei vielen Menschen auf Widerspruch. Es ist deshalb notwendig, dass wir uns einmal in vertiefter und gründlicher Weise nach den Grundlagen des päpstlichen Primats fragen.
Der Papst hat nach katholischem Verständnis den Primat des Lehramtes, des Priesteramtes und des Hirtenamtes. Er ist also der oberste Lehrer, Priester und Hirte der katholischen Kirche, an dessen Richtlinien und Weisungen sich Priester und Laien zu halten haben.
Petrus wird als Fundament der Kirche erwählt
Der Primat des Papstes gründet zunächst auf der Erwählung des Apostel Petrus. Jesus hat Petrus als Fundament seiner Kirche erwählt: “Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen. Ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein.” (Mt 16,18) Jesus hat Petrus die Vollmacht gegeben, in Glaubens- und Sittenfragen Entscheidungen zu treffen, die dann auch vor Gott Gültigkeit haben. Und da die Kirche immer einen Petrus als Fundament und als Träger dieser Vollmachten brauchen wird, braucht es auch Nachfolger für Petrus, nämlich die Päpste. Diese haben dann auch denselben Vorrang wie einst der Apostel Petrus.
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Pater Gabriel Am Donnerstag werden wir vom Kloster Schwarzenfeld aus gemeinsam mit knapp 1.700 Jugendlichen aus der Diözese Regensburg nach Berlin fahren, um mit unserem Heiligen Vater die Heilige Messe im Olympiastadion zu feiern. Wir freuen uns schon sehr auf diese Begegnung und wollen unseren Heiligen Vater, der wiederum ein sehr dichtes Programm hat, durch unser Gebet unterstützen.
Der Papstbesuch in Deutschland steht unter dem Motto: “Wo Gott ist, da ist Zukunft!” Der Heilige Vater ruft uns ja immer wieder auf, Gott in unserem Leben den ersten Platz einzuräumen und seinem Evangelium in unserem Alltag Raum zu geben. Nur dort wo wir Gott mit seiner Liebe wirken lassen, gibt es Veränderung und Zukunft. Unser Heimatland bedarf dieser Veränderung und Neubesinnung sehr dringend. Möge der Papstbesuch mit der Gnade Gottes viele Herzen berühren und öffnen für die befreiende Botschaft des Evangeliums.
Weiterführende Informationen finden Sie hier >>>
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Br. Matthias Maria
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, erbarme Dich unser!
Herr, erbarme Dich unser!
Christus, höre uns!
Christus, erhöre uns!
Gott Vater vom Himmel, erbarme Dich unser!
Gott Sohn, Erlöser der Welt,
Gott, Heiliger Geist,
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott,
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Pater Stefan Diese alte Weisheit steht über dem Gekreuzigten in unserem Kloster Schwarzenfeld / Oberpfalz im Klausurgang. Und zu Recht passt dieser Lobpreis auf das Kreuz. Es ist ja das Symbol des christlichen Glaubens. Das österliche Geheimnis von Tod und Auferstehung steht im Mittelpunkt unseres Glaubens, an dem kommt niemand und schon gar kein Christ vorbei. Jesus hat uns durch seinen blutigen Kreuzestod und seine sieghafte Auferstehung von der Sünde und den Mächten des Bösen befreit. Das Kreuz ist Zeichen des Lebens, der Hoffnung, nicht Zeichen des Todes, der Verzweiflung. Denn durch das Holz des Kreuzes kam Freude in alle Welt.
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