Mittwoch, 26. Dezember 2007 von
Frater Gabriel
Sie können hier die Weihnachtspredigt von Papst Benedikt XVI. herunterladen, welche er im Rahmen des Segens “Urbi et orbi” hielt. >>>
Geschrieben in Spirituelles |
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Samstag, 15. Dezember 2007 von
Frater Gabriel
Die Apokalypse steht kurz bevor – so meint man. Eine Nervosität macht sich breit, jeder versucht noch mehr und noch größeres zu ergattern. Tausende Menschen stürmen die Läden. Mit Einkaufswägen zum Bersten gelangen sie schweißgebadet zu ihren Fahrzeugen. Kinder schreien, Müttern steht der Schrecken ins Gesicht geschrieben, Väter verstummen. Man sagt zueinander, mal laut mal leise: „Dieses Jahr wird es ein schöneres Weihnachten, dieses Jahr werden wir alle glücklich werden.“ —
Natürlich freuen wir uns, wenn uns liebe Menschen beschenken. Natürlich erfahren wir Glück, wenn wir unsere Kinder sehen wie sie sich über die Geschenke freuen. Natürlich geht oft an Weihnachten ein Wunsch in Erfüllung. Doch ist das alles? Am ersten Weihnachtsfeiertag hält das Glück vielleicht noch an. Am zweiten ist man schon froh, wenn endlich die Weihnachtsfeierlichkeiten vorbei sind. Am „Stefanustag“ ist man vielleicht schon etwas genervt. War das alles? Erschließt sich darin der Sinn von Weihnachten? —
Keineswegs soll hier alles in kräftigen schwarzen und weißen Farben gemalt werden. Doch eine kritische Anfrage sei erlaubt! Die Läden gehen über vor Angeboten, ein Sonderpreis jagt den anderen, gekauft wird soviel wie nie zuvor, und in den Gesichtern sieht man oft nur Traurigkeit. Wonach verlangen diese Menschen? Wonach sehnen sie sich? —
Diese Menschen verlangen nach Liebe! Ungeteilter, offener und ehrlicher Liebe. Diese Liebe lässt sich nicht in Geschenkspapier verpacken. Diese Liebe gibt es nicht im Sonderangebot, sondern nur in einer Hingabe an den Mitmenschen. In einem Verzichten auf die, natürlich immer „richtige“, eigene Meinung. In einem Sich-Verschenken an den Menschen den man liebt, oder auch nicht liebt. Nach dieser bedingungslosen Liebe, welche uns Christus in unüberbietbarer Weise am Kreuz gezeigt hat, dürsten die Menschen von heute. Diese Liebe sollten wir den Menschen schenken. Unverpackt und mit keinen bunten Bändern darum. Solche Geschenke dürfen wir nicht nur an Weihnachten verschenken, sondern ein ganzes Jahr lang. Ein klein wenig können wir die Menschen beschenken, weil Gott uns in überreichem Maß durch seine Menschwerdung beschenkt hat.
Geschrieben in Fragen der Zeit |
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Samstag, 8. Dezember 2007 von
Pater Stefan
Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat gestern das Wort des Jahres 2007 gekürt: Klimakatastrophe. In ein paar Tagen wird der Friedensnobelpreis 2007 für Aktivisten gegen den Klimawandel ausgezeichnet. Die Sorge um die klimatische Zukunft der Erde war ein Hauptthema in diesem Jahr und wird die Menschheit noch weiterhin beschäftigen.
Hierbei sind Überlegungen für die persönliche Verantwortung, die Mitgeschöpfe, sowie Auswirkungen für kommende Generationen zu berücksichtigen. Den Rest des Eintrags lesen »
Geschrieben in Predigten |
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Sonntag, 2. Dezember 2007 von
Frater Gabriel
Am 2. Dezember 1720 begann unser Gründer Paul vom Kreuz die Ordensregel der Passionisten zu verfassen. Er selbst schreibt darüber im Nachwort zu den Ordensregeln folgendes:
„Ich, der arme und große Sünder Paul Franz, der unwürdigste Diener der Armen von Jesus (so nannte er die Passionisten vor der Gründung), habe diese heiligen Regeln geschrieben, zurückgezogen in der Pfarrkirche San Carlo zu Castellazzo. Ich habe mich in diese Einkehr auf Weisung des Bischofs von Alessandria, Msgr. Gattinara, begeben, und zwar in den ersten Tagen nach meiner Einkleidung. Ich habe mit dem Schreiben dieser Regeln am 2. Dezember 1720 begonnen und bin am 7. Dezember damit fertig geworden.
Vor dem Schreiben betete ich – noch vor Tagesanbruch – die Matutin (Teil des Breviergebetes). Dann widmete ich mich der Betrachtung und machte mich – innerlich gestärkt – ans Schreiben. Dabei hat es nicht an Anfechtungen seitens des höllischen Feindes gefehlt; er ließ in mir einen Widerwillen aufkommen und entfachte andere Schwierigkeiten, dies zu tun. Aber weil mir Gott seit langem die Eingebung geschenkt hat und weil es mir außerdem befohlen wurde, machte ich mich (mit der Gnade Gottes) schlecht und recht ans Werk.
Man soll aber wissen, dass ich – während ich die Regeln niedergeschrieben habe – so schnell schrieb, als wenn mir jemand diktiert hätte. Die Worte kamen mir aus innerstem Herzen. Ich habe dies geschrieben, damit man weiß, dass dies alles eine besondere Eingebung Gottes ist; denn aus mir allein habe ich nichts; ich habe nichts an mir als nur Schlechtigkeit und Unwissenheit.“
Paul Franz
Unwürdiger Diener der Armen von Jesus
Geschrieben in Paul vom Kreuz |
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